Schwarz 1 Reise durch Upancfun.
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zwei Stunden oberhalb der Brücke in den Fluss mündenden Nebenbäche von Kohle frei.«
»Der Weg von Tshikanye nach Wiedhafen zurück wurde in einem Nachtmarsche zurückgelegt.«
Verzeichniss der Gesteinsproben.
1. 31. IO. 96. Gerolle im Pitarawe-Bache, einem linksseitigen Zuflussbache des Ngaka. Gelblichgrauer, feinkörniger, fester Sandstein mit Kohlenpartikeln.
2. 31. 10. 96. Im Vumba-Vumba-Bache , einem linksseitigen Zufl.usse des Ngaka, als feste Lage in stark verwittertem Thonschiefer anstehend. Grauer, dichter, quarzitischer Sandstein mit muschligem Bruch und mit Kohlenpartikeln.
3. 31. 10. 96. Auf dem Kamm des Nteruka-Bergrückens anstehend. Schwärzlicher Hornblendegneiss, enthält auch reichlich farblosen Augit.
4. 31. 10. 96. Wie vor. Dunkelgrauer, mittelkörniger, undeutlich schiefriger Biotitgneiss mit acccssorischem Augit.
5. 1. 11. 96. Gerolle aus einem Nebenbache des Ruhuhu, 0,6 km östlich vom Lager Tshikanye. Schmutzig-chokoladebrauner, grobkörniger bis konglomeratischer Sandstein mit thonig-kalkigem Bindemittel.
6. 1. 11. 96. Im Ruhuhu anstehend, D/2 Stunden oberhalb des Lagers Tshikanye. Schmutzig-fleischrother, feinkörniger, fester, gebänderter Sandstein, h'eld- spath und Muskovit führend.
7. 1. 11. 96. Wie vor., 1 /z Stunde oberhalb des Lagers Tshikanye. Weisslich- grauer, feinkörniger, fester, geschichteter Sandstein.
8. 2. 11. 96. Im Ruhuhu beim Lager Tshikanye anstehend. Desgl.
9. 2. 11. 96. Im Ruhuhu an der Uebergangsstelle Gingama anstehend. Desgl., nur etwas fleckig.
II. Marsch von Mbongo (Wiedhafen) durch Upangua nach Langenburg.
7. bis 14. November.
»7. November. Von Mbongo führte der Weg zunächst in der Thalebene des Mtshutshuma-Baches aufwärts und dann zu dem Sandsteinplateau östlich von der Dudyspitze hinauf. In etwa zwei Dritteln der Plateauhöhe schien eine 20 bis 40 m mächtige Partie von Thonschiefer auszugehen.«
»Oben verlief der Weg bis zu dem kleinen Dorfe Ngegedyiremira eine Stunde weit über eine völlig ebene, mit viel Gras und wenig Baumwuchs bestandene Hochfläche. Dann senkte er sich allmählich, bis er nach einer weiteren halben Stunde um 50 bis 60 tn steil zu einer flachwelligen Thallandschaft abfiel. Am Abfall ging ein fester, dickbankiger Sandstein aus. In der tieferen Landschaft bestand der Boden dagegen aus festem, rothem Lehm, der mit vielen scharfkantigen Quarzstücken überstreut war. Das Thal wird von dem unbedeutenden, nach Westen fliessenden Mkata-Bache, an welchem das Dorf Ndulila (7 Hütten) gelegen ist, durchflossen. In dem Bachbette finden sich Gneissgerölle.«
»Jenseits des Thaies erhebt sich der lang gestreckte, von Südost nach Nordwest verlaufende, aus Gneiss bestehende Mkata-Riicken, der ungefähr gleiche Höhe hat wie die Dudyspitze. Er trennt das Thal des Mkata von dem des Lidussi (weiter unten Irangu genannt), der ebenso wie der Mkata nach Westen fliesst. Im Bette des Lidussi-Baches steht wieder Sandstein an. Die breite Thalsohle des Baches scheint vorzüglichen Boden zu haben. Mais, Mhogo, Mtama und Viasi gedeihen vorzüglich. Gerade von Viasi habe ich nirgends so schöne Knollen gesehen, wie sie uns in dem auf dem rechten Bachufer in einer kesselartigen Erweiterung des Thaies gelegenen Lagerdorfe Lidussi
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