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Marokko und die wirtschafts-politischen Beziehungen in Afrika zwischen Deutschland und Frankreich : Vortrag gehalten in der Gehe-Stiftung zu Dresden am 20. Januar 1912 / von Karl Dove
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ein Jahrhundert seine Bewohner innerhalb der eigenen Grenzen hinreichend und gut würde ernähren können.

Cs gibt ein höheres als das juristische Recht, das sich in der Geschichte der Völker je und je offenbart. Nach diesem hätten wir Deutsche weit mehr Anspruch auf die politische Herrschaft über den Südwesten als die Franzosen, denn wir bedürfen neuer Gebiete, in denen wir wenigstens einen Teil unserer Auswanderer uns zu er­halten vermögen. Bei all dem hohen Wert, den wir dem wirt­schaftlichen Einflüsse in Marokko also auch unter den jetzigen Ver­hältnissen beilegen dürfen, ist das Land in dieser letzten und be­deutsamsten Angelegenheit für deutsche Betätigung verschlossen. Achten wir wenigstens darauf, daß der uns verbleibende Rest vor jeder Gefährdung durch fremdes Übelwollen oder durch offenkundige Gegenmaßnahmen gewahrt bleibe. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben für unsere Diplomatie, wie es eine der notwendigen Forderungen an unsere Regierung sein und bleiben muß, nun ge­rade und mit um so größerem Nachdruck wirtschaftlichen Unter­nehmungen Deutscher in Nordwestasrika ihren Schutz angedeihen zu lassen.

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