^33
Togo.
blieben; bei den sorgfältigen sanitären Maßregeln steht zu hoffen, daß eine weitere Ausbreitung dieser Krankheit verhindert werden wird.
Unter den Eingeborenen ist besonders Lepra (Aussatz) verbreitet. Der Weiterverbreitung dieser ansteckenden Krankheit wird durch Isolierung der Kranken in Aussätzigenheimen entgegengearbeitet.
Die weiße Bevölkerung des Schutzgebiets zählte am ^. Januar 233 Köpfe (2^ männlich, ^ weiblich), gegen
2^3 im Vorjahr. Sie besteht ganz überwiegend aus Deutschen, 273 an Zahl, gegenüber nur ^5 Ausländern.
U?as die Eingeboren en-Bevölkerung anbetrifft, so wird Togo hauptsächlich von Sudannegern bewohnt, welche in eine Reihe von Stämmen zerfallen. Die Zahl der Eingeborenen- Bevölkerung wird nach den amtlichen Schätzungen Anfang auf nahezu eine Million Köpfe angenommen. Davon entfallen auf den Bezirk:
Etwa zwei Drittel der gesamten Einwohner leben also in den beiden letztgenannten Bezirken, welche die von der Rüste entferntesten Landschaften des Hinterlandes von Togo umfassen.
Der ganze Süden der Kolonie zwischen volta und Alonu von der Küste nördlich bis zum 7. Breitengrade wird von den Erve bewohnt. Diese bilden keine größere politische Gemeinschaft, sondern wohnen in losen Landschaftsverbänden nebeneinander. Jede Landschaft hat einen Gberhäuptling; doch reicht deren Macht oft nicht über ihren Wohnsitz hinaus. Die Erve sind in erster Linie Ackerbauer. Sie bauen hauptsächlich Manjoks
b) Die Bevölkerung.
Lome-Stadt . Lome-Land Anecho . . . Misahöhe . . Atakpame . . Rete-Rratschi Sokode-Bassari !Nangu-)endi
59!.?
75 000 6^000 1.00000 40 000 40 000 Z60000 300 000
insgesamt 981.91.7