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Elf Jahre Gouverneur in Deutsch-Südwestafrika : mit 176 Abb. u. 20 Skizzen / von Theodor Leutwein
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Das Landungskorps S. M. S.Äabicht". 499

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Bereich seiner Tätigkeit fällt, hat es doch seine Aufgabe zur volle,: Zufriedenheit gelöst. Besonders sein tatkräftiger Führer Kapitänleutnant Gygas hat mir einen derart guten Eindruck gemacht, daß ich ihn nur mit Bedauern wieder scheiden sah.

Die Tätigkeit der übrigen Teile des Marine-Expeditionskorps war un­trennbar mit derjenigen der Schutztruppe verbunden, so daß sich deren be­sondere Behandlung erübrigt. Teile des Korps befanden sich bei allen Abteilungen der Schutztruppe, die, wie wir gesehen haben, in eine West­abteilung und eine Ostabteilung gegliedert war. Zu ihnen trat dann später noch die Hauptabteilung, die sich nach Maßgabe der aus der Äeimat ein­treffenden Verstärkungen allmählich bei Okahandja bildete.

Ich beginne mit der Schilderung der Tätigkeit der

Westabteilung.')

Am 13. Februar standen von der Westabteilung in Omaruru vereinigt: Kompagnie Franke, Marinekompagnie Ääring, ein Zug Maschinenkanonen, zwei Geschütze der Schutztruppe.

Zu diesen Truppenteilen sollte, sobald erreichbar, die in Outjo stehende 4. Feldkompagnie der Schutztruppe nach der Verwundung des Äaupt- manns Kliefoth unter Oberleutnant Freiherr v. Schönau-Wehr treten. Den Befehl über das Ganze hatte Major v. Estorff, Adjutant war Leutnant Freiherr v. Buttlar.

Als seine erste Aufgabe sah Major v. Estorff mit Recht die Her­stellung der Verbindung mit der 4. Feldkompagnie an. Demgemäß setzte sich die Westab­teilung am 20. Fe­bruar nach Outjo in Marsch. Bereits 65 Km nördlich Oma- ruru stieß sie jedoch auf die 4. Feld­kompagnie, die der Drang, wieder Füh­lung mit der Außen­welt zu gewinnen, gleichfalls zum Vor-

*) Siehe Karte zwischen S. 496/497.