472 Kapitel XIII. Der Äereroaufstand 1W4.
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Okahandja.
.^cuis des Oberhäuptlings Samuel und .^ereros vor Ausdruck des Aufstandes, am Morgen des 12. Januar 1W4,
Äälbich^) zurückgezogen, da dieses günstiger gelegen war als die Station. 'Endgültig befreit von allen Belästigungen seindlicherseits wurde daun Otjimbingwe am 15. Februar durch das Landungskorps S. M. S. „Äabicht".
Okahandja.
Am heftigsteu tobte der Kampf um Okahandja. Anzeichen, daß irgend etwas in der Luft schwebe, waren dort insofern bereits am 10. Januar bekannt geworden, als aus Waterberg eine ausfallende Kauflust der Äereros, namentlich für Pferde und Reitzeug um jeden Preis, gemeldet war. Dazu kam am 11. die Nachricht, daß mehrere hundert bewaffnete Äereros auf Okahandja im Anmarsch seien und 200 bereits bei Osona lagerten, während der Oberhäuptling Samuel vom Platze verschwunden sei. Nasch wurden mit der Bahn noch 20 Mann von Windhuk nach Okahandja geworfen, sowie auch die Verstärkung der Station Waterberg versucht, die jedoch die hierzu bestimmte Mannschaft nicht mehr zu erreichen vermochte. Der Bezirks- amtmann von Windhuk, Bergrat Duft, hatte sich der nach Okahandja gesandten Verstärkung persönlich angeschlossen, um zu sehen, ob die Äereros nicht vielleicht noch , wieder zur Vernunft zu bringen seien. Indessen erwies sich dieser Versuch als vergeblich. Am 11. Januar wurde der Bezirks- amtmann mit allerlei Redensarten hingehalten, und am 12., als er sich wieder zur Versammlung begeben wollte, durch einen christlichen 5>erero
*) Siehe Bild Seite 370.