Kapitel VI.
Ansere Beziehungen zu den Ovmnbos.
Ethnographisches.
oviel aus den dürftigen Nachrichten hervorgeht, die bis jetzt, namentlich von Missionsseite, zu uns gekommen sind, wohnen aus deutschem Gebiet, vom Kunene bis zum Okawango, zum Teil auch von der Grenze selbst durchschnitten, folgende Ovambostämme:
1. die 5lukualuitsis, Stärke nicht zu schätzen, Negierungsform unbekannt, keiue Mission;
2. die Ongandjeras, unter einem gemeinsamen Häuptling stehend, Stärke uubekaunt. Nördlich davon befinden sich:
3. die Ombarantus (von anderer Seite auch Ovambandje genannt). Stärke 60 000 bis 80 000 Köpfe, in mehrere kleine Ääuptliugsschafteu zerfallend, ob uuter eiuem gemeinsamen Oberhäuptling, ist nicht bekannt. Das Stammesgebiet ist wahrscheinlich durch die deutsch-portugiesische Grenze zerschnitten;
4. die Aukuambis unter 5)äuptlittg Negumbo, Stärke 50000 bis 60000 Menschen. Alle drei ohne Mission;
5. die Ondongas, in zwei Stämme unter dem Häuptling Kambonde und Nechale zerfallend. Stärke jedes Stammes etwa 20 000 Menschen. Zwei Missionsstationen (finnische). Nördlich davon