Abermals ins Ncnnalcmd. HZ
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bis an die englische Grenze verschafft hatte. Das ehemalige Jan Ionker-Ge- biet zwischen Swakop und Kuiseb westlich Windhuk gehörte der Kolonialgesellschaft sür Südwestafrika, dies mußte mithin seitens der Negierung gleichfalls geschützt werden. Durch uns befreit von dem Alp, den Witbooi mit seinen fortgesetzten Naubzügen über den Äereros hatte lasten lassen, überschwemmten diese nunmehr ihrerseits die Grenzen. Äatten sie damit früher die Hottentotten belästigt, so traf dieses Schicksal jetzt uns, und gerade während der eben geschilderten Wirren in Omaruru waren die Äereros in Anzahl aus dem Süden ihres Gebiets herübergezogen, so daß es beinahe zu einem bewaffneten Zusammenstoß mit der in Windhuk zurückgebliebenen kleinen Garnison gekommen wäre. Die Festsetzung einer Südgrenze war daher dringend nötig, es sragte sich jetzt nur, ob die Äereros diese respektieren würden.
Nach kurzem Aufenthalt in Windhuk ging es am 21. Dezember gegen die Khauas-Äottentotten vor. Diese Gelegenheit des Durchmarsches einer Truppenabteilung unter meiner Führung wurde benutzt, um verschiedene über die Grenze gedrungene Äererowerften zurückzuweisen. Am 31. Dezember fand das Eintreffe,: in Aais und die Vereinigung mit der dorthin vorausgesandten Abteilung des Oberleutnants v. Äeydebreck statt, so daß dort nunmehr etwa 100 Gewehre und zwei Geschütze zur Verfügung standen. Die 2. Kompagnie unter Äauptmann v. Sack war als zweite Kolonne über Äoachanas an den unteren Nosob entsendet, um den Khauas den Weg zu ihren Stammesgenossen im Süden zu verlegen, mithin wieder eine Trennung; aber es war die letzte, die ich angeordnet habe. Denn viele Tage lang war ich ohne Nachricht von der 2. Kompagnie und hatte bezüglich ihres Schicksals schwere Sorgen auszustehen. Als dann endlich die beiden Abteilungen Fühlung miteinander bekamen, wäre es noch beinahe zum Gefecht zwischen ihnen gekommen, da sie sich gegenseitig sür Hottentotten gehalten hatten.
Abermals ins Namaland.
Der Abmarsch der in Aais versammelten Abteilung fand am 2. Januar 1895 ftatt; am 5. abends Ankunft in Äoagousgeis, der ergiebigsten Wasserstelle am unteren Nosob. Die Khauas hatten sich an der letzten sür größere Abteilungen brauchbaren Wasserstelle an dem genannten Fluß, in Arcchoab, festgesetzt. Im übrigen sah es mit den Wasserverhältnissen bei dem jetzt mangelhaften Negenjahr recht bedenklich aus. In Äoagousgeis wurde ödalt
l.'eutwein, Elf Jahre Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, 5