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Elf Jahre Gouverneur in Deutsch-Südwestafrika : mit 176 Abb. u. 20 Skizzen / von Theodor Leutwein
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Eindringen der Bantus und ihre Kämpfe mit den Äottentotten. Z

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Gobabis, die Bethanier und die Bersabaer, wie deren Namen besagt, in Bethanien bzw. Bersaba. Diese biblischen Namen hat die Mission den Äauptorten der betreffenden Stämme gegeben, die dann auch nach jenen benannt wurden. Die letzte größere Orlameinwanderung, von der wir Nach­richt haben, ist der Äbertritt des Stammes der Afrikaner unter dem Häuptling Jäger Afrikaner, die sich zunächst in der Südwestecke des heutigen Schutz­gebietes niedergelassen habe». Später sollten sie, wie wir noch sehen werden, die rote Nation in der Oberherrschaft über die Äottentotten ablösen.

Eindringen der Bantus und ihre Kämpfe mit den Hottentotten.

Im allgemeinen lebten die eingewanderten Äottentottenstämme mit den alteingesessenen in Frieden, bis ihn die Einwanderung einer ganz neuen Nasse dauernd störte. Es waren dies die der Banturasse zugehörigen Äereros.^) Sie kamen, auf der Suche nach immer neuen Weidegründen, aus dem inneren Afrika über den Kunene nach den: Kaokofeld und drangen

*) Nach Irle wohnten die Ostherero (Mbanderus) schon seit etwa 18W zwischen Gobabis und Ngamisee. Zu ihnen seien dann später erst die vom Kaokoseld kommenden Westhereros getreten.

Buschmänner.

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