2. Abschnitt.
Die Expeditionen nach pautingfu.
a. Die Expedition von Tientsin nach Pautingfu.
Der Armeebefehl. — Erstes Zeichen für unzuträgliche Verhältnisse zwischen dem Grafen Waldersee und dem französischen Höchstkommandierenden. — Zusammensetzung der internationalen Streitmacht. — Normen für die Behandlung des Feindes. — Beschwerlicher Ausmarsch. — Die Gegend, durch die wir zogen. — Unsere Ausrüstung und unser fliegender Haushalt. — Unser Biwak nach den: ersten Marschtage. — Die japanische Kulikompaguie. — Requirieren von Karren und Zugtieren. — Man verschmäht chinesisches Geld. — Das erste Mal Quartier in Chinesenhäusern. — Vor der Festung Patschon. — Es soll zuni Gefecht kommen. — Unterhandlungen. — AbZug der Chinesen mit Waffen.
— General Fcm. — Die ersten Boxer. — Ruhetag. — Eiu schlauer Mandarin. — Eine Stimme von gegenüber. — Unklarheiten in der Behandlung der Chinesen.
— Quartier in einem Tempel. — Die zerstörte und wieder aufgebaute Brücke. — Ein schneidiger Flußübergang. — General Fans Truppen melden sich wieder. — Eine Sonderexpedition nebst Gerichtsverhandlung. — Wir ziehen an verschlossenen Thoren vorüber. — Mit dem Stab voraus nach Pautingfu. — Rendezvous mit General Bailloud. — „I/ontres est Äekkncku". — Die mächtige« Mauern der Festung. — Das Gros der Truppen trifft vor Pautingfu ein.
Nachdem zu Beginn des Oktobers bereits das erste und zweite ostasiatische Infanterieregiment nach Peking marschiert waren, kam am 10. Oktober ein Armeebefehl heraus, worin es u. a. hieß, daß sich in der Nähe von Pautingfu, der Hauptstadt der Provinz Tschili noch Boxertruppen befänden, die dort ihr Unwesen trieben. Infolgedessen sollte ein Vorstoß auf Pautingfu unternommen werden. Zugleich wurden alle Anordnungen getroffen, um für ein größeres Kontingent unserer deutschen Truppen in Pautingfu Winterquartiere vorzubereiten.