10. Abschnitt.
Die kriegerische Thätigkeit der in Oetschili vereinigten Landtruppen vor dem Eintreffen des Oberkommandos.
a. Die Eroberung der Peitangforts.
Militärische Bedeutung der Bahn von Tongku nach Schanhaikwan. — Die Peitangforts beherrschen die Bahnstrecke. — Die Russen sind seit längerer Zeit mit Rekognoszierungen beschäftigt. — Ausmarsch der deutschen Truppen aus Tientsin. — Zusammensetzung des Aktionskorps. — Die Lage der Forts. — Die Beschießung beginnt. — Die Wirkung der deutscheu Haubitze». — Auf zum Sturm. — Heimtückische Miueu. — Die Deutscheu siud die ersten in den Forts. — Die Flucht der Chinesen. — Die Beute. — Die Verluste. — Wassermangel. — Schwere Verluste der Österreicher nach dem Gefecht. — Höflichkeit als Lebensretter. — Vorsichtiger Rückmarsch. — Feuer in der Nähe des Pulvermagazins. — Ein stimmungsvoller Abend, dem eine sorgenvolle Nacht folgt.
— Wir verlassen das brennende Fort. — Biwak im chinesischen Militärlager.
— Ärztemangel. — Rückmarsch zur Bahnstrecke. — Endliche Erlösung von
quälendem Durst. — Die Rückfährt nach Tientsin. —
Nehmen wir einmal eine Karte des Golfes von PetsckM vor und sehen wir uns die Lage von Peking und Tientsin an mit Rücksicht auf die Verbindung mit der See. Diese ist möglich auf zwei Wegen, nämlich auf dem Peiho und auf der Eisenbahn. Die Eisenbahn beginnt erst auf der Station Tongku, die einige Kilometer oberhalb der Takuforts am Peiho gelegen ist. Die Taku- forts, die zu beiden Seiten der Peihomündung liegen, beherrschen daher sowohl die Wasserstraße, wie die Eisenbahn. Infolgedessen mußten die Takuforts auf jeden Fall den Chinesen abgenommen werden. Durch den Sturm auf die Forts wurde der Weg nach Tientsin wieder frei. Nun friert aber der Peiho im Winter zu, das Eis erstreckt sich dann bis zu der Barre, die der Mündung vorgelagert ist. Es ist unmöglich, etwa durch Eisbrecher das Fahr-