des Verwundeten Halt. Als die Toten der Kompagnie Gene in blutgetränkten Zelttüchern an den Russen vorübergetragen wurde, spielte die russische Kapelle ihnen ein Totenlied.
General Stößel sprach noch während des Gefechtes den deutschen Truppen seine besondere Anerkennung für die tapfere Unterstützung nnd das todverachtende Aushalten aus, wodurch der Abmarsch des Gros an der Bahn entlang auf Tientsin und die Vereinigung mit der dort fechtenden Garnison ermöglicht worden war.
Um 3 Uhr 25 Min. nachmittags war das Detachement bis dicht an Tientsin herangerückt und gewann Fühlung mit dem dortigen Gegner. Zu gleicher Zeit draug die russische Besatzung des Stationsgebäudes von Tientsin gegen die chinesischen Schützenlinien, die den Anmarsch der Deutschen befeuerten, vor. So unter zwei Feuer genommen, hielten diese nicht stand, und gegen vier Uhr war die Vereinigung mit der russischen Besatzung am Südostthor an der Eisenbahn hergestellt und Tientsin entsetzt.
Endlich trafen nun auch bestimmte Nachrichten von dem Expeditionskorps Viceadmiral Seymours ein. Wider alles Erwarten War es ihm unter unsäglichen Strapazen gelungen, in ständigem Gefecht sich den Weg zurückzubahnen und nach der Einnahme von Hsiku sich dort festzusetzen.
Nach einem gemeinsamen Vorstoße der in Tientsin eingetroffenen Truppen gegen dieses Arsenal rückte dann am 25. Morgens das Seymoursche Korps vom Bahuhofe her wieder in die Stadt ein.
o. Der Seymour-Zug.
Mit der Bahn nach Dangtsun, wo die einzelnen Detachements sich vereinigen. — Die ersten Leichen und Bahnzerstörungen. — Beschluß, die Bahnstrecke wieder fahrbar zu machen. — Anlage von Etappen. — Ein dringender Notschrei aus Peking. — Aufgehalten durch'Boxerangrisfe. — Neuer Plan, zu Wasser den Vorstoß fortzusetzen. — Der erste Kampf mit chinesischen Regulären. — Die Verbindung ist auch rückwärts abgeschnitten. — Beschluß, nach Tientsin umzukehren. — Vou Aangtsuu ab wählt man den Wasserweg. — Schwere