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12 J. Kalksinterkruste eines Baumstammes. Südöstliches Ufer des Njarasasees.
128. Salzhaltige Soda, weißliche, lockere Salzkrusten.. Südostufer des Njarasasees.
129. Schwach kalkiger dunkelgiauei Sapio p eiton mit nachträglichen Gipsausblühungen. Siidostuter des Njarasasees.
130. Wasserprobe des Njarasasees. Siehe Abschnitt XII.
r32. Kalkkrusten. Ufer des Sibitiflusses.
b. Nordwestlicher Njarasagrabenrand.
192. Zweiglimmergneis. Gerolle aus einem Trockenbett am Nordwest-Njarasagrabenrand nahe dem Lemagrut.
Verhältnismäßig grobkörniges Gestein, das auch im Handstück deutliche Lagenstruktur erkennen läßt und im wesentlichen aus Quarz, Orthoklas,’ Biotit und Muskovit besteht.
193. Skapolithamphibolit. Gerolle, hundort wie 192.
Mittelkörniges, grau-grünes Gestein. ,das deutliche Lagenstruktur erkennen läßt. Auf der angewitterten Fläche erscheint das Gestein weiß und grün gefleckt. Es besteht dem mikroskopischen Befunde nach im wesentlichen aus grüner Hornblende, Ska- polith, Epidot und verhältnismäßig viel Titanit in kleinen Körnchen.
194. Glimmerschieferartiger Biotitgneis. Gerolle. Fundort wie 192.
Dunkelgraues, mittelkörniges Gestein, das auf dem Hauptbruch deutliche Lagenstruktur erkennen läßt, die jedoch im Querbruch nicht hervortritt. Es besteht im wesentlichen aus Quarz, Feldspaten und dunklem Glimmer.
195. Glimmerschiefer. Gerolle. Fundort wie 192.
Deutlich geschiefertes Gestein, das wesentlich nur aus Quarz und Muskovit besteht. Auf dem Hauptbruch tritt nur der verhältnismäßig großblättrige Glimmer in Erscheinung; im Querbruch dagegen läßt sich erkennen, daß sich an der Zusammensetzung des Gesteins Quarz in reichlicher Menge beteiligt, der zwischen dem ihn flaserig umhüllenden Glimmer dünne linsenförmige Lagen bildet.
196. Hornblende führender Quarzit. Gerolle. Fundort wie 192.
Rötlich - graues, mittelkörniges, hartes Gestein mit ebenem Bruch, das wesentlich aus Quarz und etwas grüner Hornblende, sowie spärlichem Plagioklas und Apatit besteht. Die Hornblende reichert sich m feinen Lagen etwas an, so daß eine ausgesprochene Lagenstruktur sich erkennen läßt.
197 - Glimmerquarzitschiefer. Gerolle. Fundort wie 192.
Deutlich geschiefertes Gestein von rein weißer Farbe, das wesentlich aus Quarz und hellem Glimmer
besteht. Im Querbruch zeigt das Gestein zucker körniges Gefüge. Die feinen Glimmerblättchen die' der Schieferung parallel gelagert sind, treten nur ' E Hauptbruch hervor und verleihen dem Gestein bei oberflächlicher Betrachtung ein glimmerschiefe/ artiges Aussehen.
198. Melilithbasalttuff. Gerolle. Fundort wie 192
Verhältnismäßig grobkörniger, weißlich gefleckter Aschentuff von bräunlich-grauer Grundfarbe, der ! sich wesentlich aus kleinen Melilithbasalt-Lapilli s
und zahlreichen Bruchstücken von Aegyrinaugit neben vereinzelten von Nephelin und Melanit zusammensetzt. Der Tuff ist durch zeolithisches Bindemittel verfestigt.
199. Feinkörniger Biotitgneis. Geröll. Fundort wie 192.
Feinkörniges, rötlich-graues Gestein mit deutlicher Lagenstruktur, das im wesentlichen aus Quarz Mikroklin und Biotit besteht.
200. Nephelinit. Deckenartiger Lavastrom vom Lemagrut.
Tiefgrünes, porphyrisches Gestein, das in feinkörniger Grundmasse zahlreiche bis über 5 nun große Einsprenglinge von glasig-frischem Nephelin und kleinere von schlank prismatischem Aegyrinaugit enthält.
201. Zersetzter Tuffit. Nordwest-Njarasagrabenrand.
Feinkörniges. mürbes, deutlich geschichtetes Gestein von hellbräunlich-gelber Farbe, dessen Com- ponenten zum größten Teil unter reichlicher Neubildung von Carbonaten zersetzt sind. Vereinzelte Bruchstücke von Perowskit und Blättchen von braunem Glimmer lassen auf umgelagertes Material eines Melilithbasaltaschentuffs schließen.
202. Kalkader im Tuffit (Nr. 20i).
203. Bekinkinit. Kopfgroßer Block aus den Basa 1 11u ffe n. Nordwest-Njarasagrabenrand.
Hypidiomorph - körniges Tiefengestein, das wesentlich aus glasig - frischem Nephelin. Olivin und zahlreichen kleinen, scharf ausgebildeten, schwarzen Oktaederchen, eines perowskitähnlichen Minerals, das von O. Hauser 1 ) auf Grund einer von ihm aus- geführten Analyse als ein neues, der Keilhauit- Zirkelitreihe zugehöriges Mineral erkannt und als Uhligit benannt wurde, besteht.
204. Nephelinitoider Phonolith. Deckenartiger Strom vom Lemagrut. Nordwest - Njarasagrabenrand.
Bräunlich-grünes Gestein, das in feinkörniger Grimdmasse größere Einsprenglinge von glasigfrischem, tafeligem Sanidin und etwas kleinere von frischem Nephelin und von Aegyrinaugit führt.
205. Probe fehlt.
206. Granitgneis. Anstehend Nordwest-Njarasagrabenrand.
') Otto Hauser, Über die Keilhauit-Zirkeiitgruppe und
ein neues dieser angehöriges Mineral. Zeitschr. für Anorgan,
1 Chemie, 1909. Heft 4, S, 340.