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T. 1 (1911) Aufgaben und Verlauf, die Karte, Ergebnisse der Sammlungen, Ethnographisches / von Fritz Jäger. Mit Beitr. von A. Wedemeyer ...
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6 ?

Berechnung der Zwischenhöhen.

Tabelle V.

I

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

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14

15

16

17

18

19

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20.2

20

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1529

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15692

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18

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1 1

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23-4

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19.9

19.8

20

18

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+ 45 19

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1

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1578

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2084

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2099

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1948

23-4

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2064

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2042

23-4

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-T 30

2165

2170

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596.7

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601.5

1896

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2015

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2011

2016

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2058

2015

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+ 43

2054

2060

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601.9

1891

23-4

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- 3-8

17.7

18

19 19

2009

2058

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2006

1-5

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1912

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19.1

2032

2009

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0

+ 2 3

2029

V 2017

2017

601.1

1901

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19.1

2034

2046

12

25.9

0

12

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2017

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1-7

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24.9

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T 9-5

1971

2034

63

24.9

+ 3

62

1948

1948

1948

IX. Konstruktion und Zeichnung der Karte.

Konstruktion der Wegaufnahmen. 1

Die Konstruktion der Wegaufnahmen hat Herr W. Rux, z. T. auch Herr Nobiling und Herr Stege­mann im kartographischen Institut von Dietrich Reimer ausgeführt. Ich bin diesen Herren sowie auch den Leitern des Institutes, Herren P. Sprigade und M. Moisel für ihre hingebende Tätigkeit großen Dank schuldig. Daß die Karten auf dem Dritten Deutschen Kolonialkongreß bereits manche An­erkennung gefunden haben, beruht nicht zum wenigsten auf der geschickten technischen Aus­führung durch die genannten Herren.

Die Rohkonstruktion wurde teils im Maßstab 1 : 37 5 00 > teils in i : 75 000 ausgeführt. Die durch die Marschdauer in ihrer Länge und durch Kompaß­peilungen in ihrer Richtung bestimmten Wegstücke wurden in magnetischer Orientierung aneinander­gereiht und dann die Kompaßpeilungen nach andern Objekten eingetragen. Es zeigte sich, daß die Kompaßpeilungen, schon die aus freier Hand, erst recht die auf Stativ vorgenommenen, viel größere Genauigkeit erreichen, als Aufnahmen der Marschlinie. Wo Peilungen nicht stimmten, da ließ sich meistens durch eine Drehung oder auch durch Verkürzung oder Verlängerung des Wegs

alles zu guter Übereinstimmung bringen. Im höchsten Grade zeigte sich dies in der südöst­lichen Massaisteppe, wo die aufgenommenen Wege bei der Unübersichtlichkeit des dichtbewachsenen Geländes ganz ungleich ausgefallen waren. Dort hatte ich von einigen Inselbergen Peilungen vor­genommen, aus denen sich ein Dreiecksnetz kon­struieren ließ. In dieses wurden die Weglinien ein­gepaßt. Selbst der Maßstab der Aufnahmen mußte gewonnen werden durch Anschluß der Peilungen an ferne Fixpunkte. Die aus der Marschdauer ab­geleiteten Weglängen erwiesen sich in diesem Ge­lände als sehr mangelhaft.

Bei abweichenden Peilungen läßt sich meist leicht erkennen, woran der Fehler liegt. Weichen die Peilstrahlen eines Büschels um regelmäßig ab- und zunehmende Beträge in verschiedenem Die- hungssinne von den bereits annähernd fcstliegendcn angepeilten Punkten ab, so ist falsche Lage des Peilpunkts die Ursache. Der Punkt muß dann liick- wärts eingeschnitten und die Wegaufnahme ent­sprechend verschoben werden. Weichen dagegen alle Peilungen in demselben Sinne um denselben Betrag ab, so liegt dies an magnetischen Stöiungen, an einer Abweichung der Deklination in diesem

9 *