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Asien.
Iran, Kiemasien und Syrien, das nördliche Mesopotamien und die bessern Gebiete von Arabien. Die bedeutendsten Wüstengebiete Asiens sind die Syrische Wüste, sowie die nördliche und die große südliche Wüste Arabiens, die Wüste in der Mitte von Iran, die Wüste Thar in Vorderindien, die Wüsten Karakum und Kisilkum in Westturkestan, die Wüste Taklamakan in Ostturkestan und die Gobi in der südlichen Mongolei.
Das asiatische Tierleben zeichnet sich durch große Tier formen aus. Seine hervorragendsten Vertreter sind Löwe, der in Westasien vorkommt, Tiger, der besonders in Vorderindien heimisch ist, wo er in den Dschungeln sichere Verstecke findet, aber nach N bis in die Mandschurei verbreitet ist, Bären, Indischer Elefant. Nashorn, Kamel, Affen und Schlaugen. An letztern ist ebenfalls Indien sehr reich. In Zentralasien leben wilde Pferde und Esel und verwilderte Kamele.
2. Das Kulturbild.
a) Die Erzeugung der Rohstoffe: Ackerbau, Viehzucht
und Bergbau.
* Die Monsunländer Süd- und Ostasiens gehören zu den wertvollsten Anbaugegenden der Erde, weil sich in ihnen ein großes Wärmemaß mit einer bedeutenden Niederschlagsmenge vereinigt. Auch besitzen diese Länder an dem Unterlaufe der großen Ströme, die Zentralasien herniedersendet, viele Niederungen mit äußerst fruchtbarem Boden. Viele Kulturpflanzen, die sich nach vielen andern Ländern verbreitet haben, haben in Südostasien ihre Heimat, z. B. Reis, Zuckerrohr, Baumwollarten, Zimtbaum, Gewürznelken, Jute u. a. Von den vielen Pflanzenkulturen spielen neben dem Anbau von Kokospalmen der Reisbau, der Teebau, der Tabakbau, der Kaffeebau und der Baumwollbau die Hauptrolle. Bedeutender Reisbau findet in Vorderindien, in Teilen von Hinterindien, in China und Japan statt und zwar namentlich in den Stromniederuugen, wo künstliche Bewässerung möglich ist, bedeutender Teebau auf Ceylon, in Assäm, Südchina und Südjapän, Kaffeebau auf Java, Tabakbau auf Sumatra, Baumwollbau auf dem Hochland von Dekan und in China. Von anderen pflanzlichen Erzeugnissen seien noch Zucker von den Philippinen, Sago von den malayischen Inseln, Gewürze von den Molukken und Sumatra, Kampfer von Borneo, Chinarinde von Java, Mohn zur Opiumbereitung von Vorderindien und China, Jute aus Bengalen, Manilahanf von den Philippinen und Lack vom Lackbaume aus Japan zu nennen. In Westasien reicht der Regenfall nur in einigen Landstrichen für den Anbau aus, und selbst mit Hilfe künstlicher Bewässerung lassen sich die anbaufähigen Flächen nur etwa bis zu Vis, höchstens Vio der Gesamt-