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Geschichte der deutschen Kolonialpolitik / von Alfred Zimmermann
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2. Entwicklung Ostafrikas.

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sehr lebhaft gegen die Verdächtigung, als ob er irgendwie bei dem Vorgehen gegen Dr. Peters oder F. Schröder die Hand im Spiele gehabt habe.

Über den Handel Ostafriias in den ersten Iahren der deut­schen Verwaltung liegen folgende Zahlen vor:

Aussuhr

Einsuhr

Gesamthandel

Mark

Mark

Mark

1392

6337500

8396300

15233800

1893

5580700

7712800

13293500

1894

4877000

7167600

12 044 600

1895

3257500

7603400

10865900

1896

4117500

8 665 600

12 783100

1397

4 938300

9042000

13 980300

Die finanzielle Entwicklung der Kolonie zeigt folgendes Bild

Einnahmen

Ausgaben

davon Neichszuschuß

Mark

Mark

Mark

1391/92: 1 458300

3409400

1 951 000

1892/93: 1 619600

7376200

5 756600

1893/94: 1622700

6422900

4800 200

189-1/95: 1515800

5544000

4028 200

1895/96: 6216300

32327900

26111400

Die Kosten des Reichskommissariats vor Übernahme des Schutzgebietes in Reichsverwaltung haben sich belaufen auf 9 575 400 M.

3. Kamerun.

Auch in Kamerun haben militärische Dinge in jenen Jahren die Hauptrolle gespielt. Die in der Kolonie tätigen Kaufleute hatten seit Jahren darunter gelitten, daß die Küstenstämme ihnen den Zugang zum Hinterlande sperrten. Öffnung des an Palmen und andern Naturschätzen reichen Innern, Vernichtung des Monopols der Küstenstämme war daher ihr dringender Wunsch. Gouverneur v. Soden hoffte zunächst diesen Wunsch auf friedlichem Wege er­füllen zu können. Während im Süden Kund und Tappenbeck und nach ihnen Leutnant Morgen an der Erschließung des Innern