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Der Krieg in Deutsch-Südwestafrika 1904 - 1906 / von K. Schwabe
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Organisatorische Matznahmen.

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Infolge der bet Onganjira und Oviumbo erkannten starken Wider­standsfähigkeit des feinöes und infolge des Ausfalls der in ^phus- quarantäne befindlichen Ostabteilung wurde in Deutschland eine weitere Verstärkung der Eruppen um 650 berittene, 500 nichtberittene Mannschaften und 2 §eldbatterien C 96 erbeten. 150 Berittene und eine Batterie waren hiervon für den Süden des Schutzgebiets bestimmt. Gleichzeitig wurde der Ersatz der vier 5,7 cm Geschütze durch solche C 96 beantragt.

Die Gefechte bei Onganjtra und Oviumbo sind als schwere Nieder­lagen der Berero einzuschätzen, besonders wenn man ihre gewaltige numerische Überlegenheit den deutschen Eruppen gegenüber gebührend in Rechnung zieht.

Der Übermut der Berero war stark eingeschränkt. Sie hatten ein­gesehen, was sie von den deutschen Eruppen zu erwarten hätten, wenn sie sich in Einzelunternehmungen diesen gegenüber einließen. Das Auftreten, kleinerer, umherstreifender Bererohorden wurde in der Folgezeit merklich seltener, die Viehdiebstähle und sonstigen Aäubereien nahmen ab, und allen einlaufenden Nachrichten zufolge machte die Versammlung des Bererovolkes weitere, entschiedene §ortschritte.

Die weitere Tätigkeit der deutschen Truppen bis Mitte ]uni 1904.

Organisatorische Maßnahmen.

Da vor dem Eintreffen der im April erwarteten Verstärkungen von einem nochmaligen Angriff auf diese Massen keine Aede sein konnte, ent­stand eine pause in den Operationen, die dazu benutzt wurde, dem späteren erneuten Vormarsch in jeder Beziehung die Wege zu ebnen.

Vor allem mutzte es sich um die Bereitstellung der nötigen Transport­mittel Aeit- und Zugtiere, Wagen, darren sowie um die Anhäufung von Kriegsmaterial insbesondere von Proviant und Munition an solchen Orten handeln, an denen es von den operierenden Eruppen leicht und sicher entnommen werden konnte.