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Der Aufstand der ßerero.
Der mit dem Transport Gagenski eingetroffene Kommandeur des OOarine - Expeditionskorps, Oberst Dürr, übernahm den Getehl über die in der Gildung begriffene Hauptabteilung, deren Truppenteile jedoch zunächst noch nicht beritten gemacht werden konnten, da die in Argentinien aufgekauften Pferde und Maultiere erst im Laufe des März und zu Anfang April eintrafen.
Da sich somit das offensive Vorgehen der Hauptabteilung noch verzögern muhte, wurde zunächst eine zweite Unternehmung gegen die noch südlich der Eisenbahn sitzenden löerero beschlossen, die durch ihre Anwesenheit im Swakoptal und lxomashochland eine dauernde Gefahr für den Platz Otjimbingwe, die Eisenbahn und die Etappenstrahen bildeten.
Erneuter Vorstoß ins 5vvakoptal.
Hierzu wurde in Okahandja unter dem Detehl des Hauptmanns Puder ein Detachement in Stärke von rund 230 Gewehren zusammengestellt, das aus der 5. §eldkompagnie, der 2. Marine - Infanteriekompagnie (Schering), 15 Mann des „Habicht" und 30 Leitern bestand. Ein §eldgeschütz C 73, eine Revolver^ und zwei Maschinenkanonen waren der Kolonne beigegeben.
Am 2. März wurde von Okahandja aus der Vormarsch auf Groh- Garmen angetreten. Die Reiter unter Oberleutnant Ritter hatten durch einen patrouillenritt am 3. bereits Spuren des Oegners, in Richtung l^lein- Garrnen, festgestellt. Als man sich in der Morgenfrühe des nächsten Eages dieser Wasserstelle näherte, geriet die vor der Marschkolonne aufklärende berittene Abteilung auf ganz kurze Entfernung überraschend in feindliches §euer, das 5 Mann und 14 Pferde tötete. Das Detachement entwickelte sich im Vorgehen zu beiden Seiten der Marschstrahe gegen eine diese sperrende Höhenstellung. Die 5. §eldkornpagnie unter Leutnant v. Rosenberg erhielt sofort §lankenfeuer auf 770 m von links, worauf die Artillerie auffuhr und den Gegner aus seiner sehr günstig vorgebogenen Höhenstellung vertrieb.
Der 2. Compagnie des Seebataillons (Hauptmann Schering), die nördlich der Strahe und des Swakopflusses vorgestoßen war, gelang es ebenfalls, durch ihr §euer den Gegner zur Aufgabe seiner Stellung zu zwingen, aus welcher er ein heftiges Etagenfeuer unterhalten hatte. Die löerero