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Die Eisenbahnen Afrikas : Grundlagen und Gesichtspunkte für eine koloniale Eisenbahnpolitik in Afrika
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genieur-Jnspekteure verfügbaren Mitteln der General-In­spektion.

Durch diese Zusammensetzung ließe sich sogar noch ein Teil der Kosten für die General-Inspektion ersparen, denn die Ingenieur-Inspektoren beziehen ein sehr hohes Gehalt.

Wir haben auf diese Lösung nur hingewiesen, um das große Interesse zu betonen, das mit der von uns empfohlenen Reform verbunden ist.

Es wird höchste Zeit, dem bestehenden Zustand ein Ende zu bereiten, der dem Staatsschatz und den Steuer­zahlern Ausgaben auferlegt, die iu keiuem Verhältnis ^n den Summen stehen, die tatsächlich notwendig waren.

Wir sind der Meinung, daß ein Rangstreit uuter den Beamten auf keinen Fall der Vorwand für die Ver­schleuderung ungezählter Mittionen sein darf, und daß das dringendste Bedürfnis vorliegt, daß die Fragen, welche öffentliche Arbeiten in den Kolonien betreffen, einzig und allein von der Behörde der Inspektion der öffentlichen Arbeiten geprüft und nach diesen Studien vom Kolonial­ministerium zur Ausführung gebracht werden sollen.

6. Kurze Aufzeichnungen über die beiden verschiedenen Arten des Eisenbahnbans in unkultivierten Gegenden, insbesondere in Westafrika

(Auszug aus?axsrs relativA tc> t>bo eovstruetivu ot rail'iva^L in Lisrra I-eone, i-a^os imä tbs <Zo1ä Loast. ?rsssnt6ä to botb Iwusss nk?arIiamsiU b^övramaiiZ ok big Najsst^".) Loudou, Dezember l9l>-!, Seite 26 bis 32.

(Übersetzung.)

Verschiedene Arten.

1. Ein Staat, welcher Eisenbahnen baueu will, hat die Wahl zwischen zwei verschiedenen Arten von Bau- und Arbeitsausführung. Entweder kann er die Aus­führung einer Privatunternehmung übertragen oder sie selbst als einen Teil der öffentlichen Verwaltung über­nehmen. Beide Arten haben ihre Vorteile, und beide sind in den englischen Kolonien unter verschiedenen Um­ständen angewendet worden.

Privatunternehmungen.

2. Bei dem ersten Anblick scheint es vorteilhafter zu sein, die Verantwortlichkeit und das Risiko, die mit dem Bau von Eisenbahnen verbunden sind, auf die Privat­unternehmung zu übertragen. Es wird manchmal gesagt, daß bei dem System der staatlichen Bauausführung und Verwaltung, wie es in vielen Staaten auf dem euro­päische:! Festlande vorherrschend ist, für die Bequemlich­keit des Publikums nicht so sehr gesorgt ist, als da, wo die Konkurrenz der rivalisierenden Eisenbahngesellschaften allen diesen Gesellschaften einen Antrieb gibt, sich das weitgehendste Vertrauen des Publikums zu erwerben. Soweit auch diese Betrachtungen auf Länder angewendet worden sind, in denen ein großer und immer wachsender Handel nach guten Transportmitteln verlangt und die Aussichten auf rasche und bedeutende Einnahmen von außergewöhnlichem Risiko und Zufälligkeiten nicht be­gleitet sind, so wird doch die ehrliche Privatunterneh­mung in der Form einer Gesellschaftsverwaltung immer noch die beste Lösung der Sache sein. Da wo gut fun­dierte Gesellschaften in der Lage sind, den Bau und die Arbeitsausführung von einer Eisenbahn mit ihrem eigenen