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Die Eisenbahnen Afrikas : Grundlagen und Gesichtspunkte für eine koloniale Eisenbahnpolitik in Afrika
Entstehung
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10. Finanzielle Verhältnisse der Schmalspurbahnen in Ägypten.

(Nach Preyer.)

Schmalspurbahnen.

Aktiengesellschaften (Sih und Geschäftsjahr)

Gründung

Eingezahltes ^ Aktienkapital ^ (Nominelles ^ Aktienkapital)^

Eingezahlte ^ Obligationen

Reserven

Dividenden

16S7 18S8 !8S9 1L00^90li>S0S

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! Kurs Ultimo 1903

Kurs Ultimo 1904

Nordafrika.

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1896

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(4 500 000)

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(Brüssel.)

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1897

854 370

416 360

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(965 400)

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(London.)

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1898

100 000

104 400

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vszfs Oo. (Cairo)

Zweck und Tätigkeit

Erwerb und Betrieb von Kleinbahnen. (Mansourah

Matarieh, Unter­ägypten, nebstZweig-

linien- 109 tim)

Konzession. Bau und Betrieb von

Kleinbahnen in Unterägypten

Bau und Betrieb von Kleinbahnen in der Provinz Fayoum (Oberägyptcn)

Bemerkungen

Staatsgarantie: 6100 L 155 000 FrcS.

Borz.-Ant., seit 1^00 Def..W.

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11. Eisenbahnen im Sudan.

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tdo Ünano68, aZwinistr^tioo, xmcl oonclition of L^vt. anä tlio LouZan in 1905 (I^onclon, ^MI 1906).

(Übersetzung.)

Eisenbahnen (im Sudan).

Die finanziellen Resultate, welche die Eisenbahnver­waltung 1905 erzielte, waren verglichen mit 1904 zu­friedenstellend. Die Einnahmen stiegen von 144 000 auf 171 000 LC, während die Ausgaben von 126 000ckL auf 118 000 sielen, der Reingewinn stieg also auf 53 000 ckL von 18 000 ckL im Jahre 1904. Diese Ab­nahme der Betriebskosten ist teils auf die Vollendung der Kerma-Linie, teils, und zwar vorzüglich, auf den sparsamen Betrieb zurückzuführen.

Das wichtigste Ereignis des Jahres unter diesem Gesichtspunkt war natürlich die Eröffnung der NilRoten Meer-Bahn. Die Öffentlichkeit kennt bereits die haupt­sächlichen Wirkungen, die hiermit verbunden sind. Ich darf mich also Wohl kurz fassen.

Was den Ausfuhrhandel angeht, so möchte ich er­wähnen, daß noch vor kurzer Zeit der Preis von Durra zwischen 25 ?. I. und 30 I'. I. das Ardeb kostete. Der Marktpreis in den Häfen des Roten Meeres variierte zwischen 90 I. und 110 ?. I. Die Transportkosten von Khartum aus werden in Zukunft nicht mehr als 15 ?. I. pro Ardeb betragen. Daraus folgt, daß die Händler zu Khartum entweder 70 ?. I. für ein Ardeb Durra zahlen müssen, oder daß alle Durra zum Noten Meer wandern wird. Eine einzige Tatsache dieser Art ist nach meiner Meinung ausreichend, um zu beweisen, welchen Nutzen die Bauern in Sudan von der Bahn haben.

In bezug auf den Import möchte ich darauf auf­merksam machen, daß die Frachtkosten nach Khartum natürlich gewaltig heruntergehen werden. Etwas wird das dadurch ausgeglichen werden, daß die Frachtkosten von England nach Port-Sudan rund 3 s. bis 4 ». pro Tonne höher sein werden, als nach Alerandrien.

Unter Berücksichtigung dieser Tatsache hat man indes ausgerechnet, daß Stahlträger, welche jetzt über 10 ckL