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und Konserven 1 354, Reis, 512, Salz 382, lebende Tiere und tierische Produkte 179, Spirituoseu 898, Bier 172, Wein 134, Tabak 531, Feuerwaffen 535, Pulver 445, Holz und Holzwaren 773, Glas und Steingut 160 Tauseud Mark.
Die Ausfuhr dagegen weist im gleichen Jahre auf: Kautschuk (547 Tons) -^ 2058, Palmkerne (7945 Tons) ^1611, Palmöl (3106000 Liter)992, Elfenbein (58 Tons) ^ 685, Kakao (260 Tons) ^ 333, Tabak (25 Tons) 133 und Ebenholz (561 Tons) 54 Tausend Mark, dazu kleine Mengen von Kolanüssen, Kopal, Rotholz, Gerbrinde und Kaffee (nur 36 Tausend Mark).
Die Preise für diese Hauptausfuhrartikel haben in den Jahren 1894—1900 geschwankt bei Palmöl zwischen 22 und 31 Pfennigen für das Liter, bei Palmkernen zwischen 12 und 19 Pfennigen, Kautschuk 2,50—3,65, Elfenbein 11—14 Mark, Kakao 0,96—1,40, Ebenholz 8 Pfennige für das Kilogramm.
Der Handel ist noch heute au der Küste vorwiegend, im Innern ausschließlich Tauschhandel. Dabei werden europäische Faktoreien immer weiter nach dem Innern vorgeschoben, um den Zwischenhandel der Duala zu brechen, aber das alte Trust-System, wonach europäische Firmen den eingeborenen Händlern Vorschüsse in beliebiger Höhe geben, besteht heute, wie zuvor. Die Hauptfaktoreien haben Zweigfaktoreien an der Küste und im Innern, teils mit weißen, teils mit schwarzen Angestellten besetzt und meist an den wichtigeren Handelswegen gelegen, welche zu Lande oder auf den Flüsfen nach der Küste führen. An der Spitze der Hauptfaktorei steht als Vertreter der Firma der Agent; unter ihm arbeiten die „jungen Leute", d. h. die kaufmännischen Hilfskräfte, die Materialienverwalter und die Aufseher, sowie das schwarze Arbeiterpersonal, unter denen die Kruleute bevorzugt sind; auf kleineren Zweigstationen sind die Schwarzen auch als Clerks angestellt. Als Gehalt beziehen die weißen Hilfskräfte neben freier Station jährlich 1500 bis 2000 Mk., während der Agent durchschnittlich 5000 Mk. und feste, zum Teil sehr erhebliche Anteile am Reingewinn hat. Die Verträge der Europäer lauten gewöhnlich auf 3 Jahre, nach deren Ablauf freie Heimreise gewährt wird. Die Kruleute kosten der Faktorei im ganzen etwa 300 Mk. pro Jahr und Kopf. Die eingeborenen Arbeiter leisten viel weniger als die Kru, zeichnen sich aber trotzdem oft durch unverschämte Forderungen aus. Vorübergehend ist auch von Eingeborenen der Versuch gemacht worden, größere Warenbestände anzusammeln und direkt zu verfrachten, so z. B. von Mcmga Bell, neben dem Mulatten Christian dem bedeutendsten Kamerunhändler; doch hat er so wenig, wie andere Unternehmer, welche meist Nutzholz verschicken, dabei seine Rechnung gefunden. Sie sind deshalb gleich ihren Stcimmesgenosfen zum Zwischenhandel zurückgekehrt und vermitteln den Warenaustausch zwischen der Küste und dem Hinterland.
Als Wertnormen gelten dabei eigenartige Wertbezeichnungen, welche in die Geschäftsbücher der Firmen eingetragen werden und dem Händler auf einen Zettel geschrieben, das Soll und Haben des Einzelnen regeln. Der Duala rechnete früher nur nach Kru (5 4 Kag ^ 2 Piggen ^ 2^ Bar), dessen Wert,