Die orographischen und hydrographischen Verhältnisse.
den Wüstenstrich der Namib bildet. Diese Namib kann nun freilich nur in der Nähe des Meeres als Küstenvorland aufgefaßt werden, da sie sich stellenweise, wie z. B. im Groß-Namaland, ganz allmählich bis zu 1400 und mehr Meter Höhe, d. h. bis zum Rand der Hochfläche selbst erhebt.
2. Die Stufenländer. Hinter dem Küstenvorland erhebt sich das Hochplateau teils unvermittelt, teils in einer Reihe von Stufen. Zuweilen, wie im
Matabeleland und im Schellagebirge, kann es mit fast einer einzigen Stufe zu Höhen von über i5oo m ansteigen. Die durchschnittliche Höhe der Randgebirge liegt zwischen 1200 und 1400 m, in einzelnen Gegenden aber, wie im Angolahochland, in Deutsch- Südwestafrika, an der Süd- und Südostküste, sogar in i5oo—1700 m Höhe, während die Berggipfel über 2000, ja im Bassutoland sogar 3600 m aufragen. Zwischen diesen Hochländern ist das Plateau aber tiefer, nämlich bis auf einige hundert Meter, eingesenkt.