ist, habe ich bereits bemerkt. Die bedeutendsten dieser Binnenlandstationen sind: Mandera (in Usagara, die nächstgelegene Station drei Tagereisen von Bagamoyo), Mrogoro (an der Grenze von Ukami, in der Nähe von Simba Mwcni beziehentlich Muhale, zehn Tage von der Küste), Mhonda (in Nguru, zehn Tage von der Küste), Tununguo (auch in Ukami, nicht weit vom Kingani-Fluß, etwa sieben Tagereisen von der Küste), sowie eine neue Station an der Longa in Usagara, die mit dem Personal der wegen Ungesundheit aufgegebenen Station Condoa besetzt worden ist.
„Im Zusammenhang mit dieser Mission steht das vortreffliche von Hospitalschwestern aus Bourbon (den ?iUss äs N^ris) geleitete französische Missionshospital in Sansibar. Eine zweite Gruppe französischer Missionare, deren Mitglieder gewöhnlich körss ^ixoriells genannt werden, arbeitet in Uniamwesi und im inneren Seeengebiet."
4. Gleichwertige Seitenstücke in anderen Ländern.
s,) Zas surische Waisenhaus zu AmMem.
Nachdem wir die katholische Missionsthätigkeit zu Bagamoyo vurch Berichterstatter derselben Konfession ausführlicher haben schildern lassen, bringen wir jetzt zwei evangelische Seitenstücke dazu, von denen das erste bestimmt ist, dasjenige zur Kenntnisnahme zu bringen, was deutsche Tüchtigkeit und Thatkraft Schönes und Erfreuliches unter Mohammedanern zustande bringt und was dieselbe jedenfalls auch in Ostafrika erzielen wird, wenn einmal nach hergestellten friedlichen Verhältnissen die Mission ihre segensreiche Wirksamkeil ungestört allseits entfalten kann. Liest man die Berichte über diese vom kulturellen Standpunkte aus so überaus wichtigen Missionserfolge in Bagamoyo, im syrischen Waisenhause und an der Goldküste, so kann man den lebhaften Wunsch nicht unterdrücken, daß angesichts ihrer erhabenen Aufgabe die Missionare beider Konfessionen den Fetischanbetern und Mohammedanern das echt christliche Beispiel gegenseitiger brüderlicher, liebevoller Gesinnung geben und so praktisch,