Hafenanlagen in Bremen.
I Lösch- und Ladeplätze mit Ausnahme des Freibezirks.
Von Fr. Heineken.
Pen Umschlagverkehr Bremens zwischen See- und Flufsschiff vermittelte, soweit er nicht auf der Weser direkt von Bord zu Bord geschah, die etwa 1250 unterhalb der grofsen Weserbrücke angelegte, mit Hebewerkzeugen (Wuppen) versehene Schlachte; später wurde oberhalb der Schlachte noch die Holzpfortc zum Aufschleppen von Holz nebst der mit Hebewerkzeugen (Wuppen) versehenen sogenannten Kleinen Schlachte angelegt.
Mit der Verbesserung des Fahrwassers der Ober- und Unterweser und der sich damit vermehrenden Schiffahrt vergröfserten sich die Ansprüche an die Lösch- und Hafenanstalten. Nachdem 1816 Bremen aufgehört hatte, befestigte Stadt zu sein, wurden die Festungsgräben zu Schiffahrtszwecken ausgebaut, zuerst als Schutzhäfen im Winter, dann als Verkehrshäfen; so entstand der sogenannte Obeiiändische Hafen vor dem Werderthor, der Flofs- hafen vor dem Buntenthor, und zuletzt 1840 der Sicherheitshafen zwischen Hohethor und Weser. Mit der Anlage der Eisenbahn von Bremen nach Hannover (1846) wurde auch eine Verbindung zwischen Strom und Eisenbahn nötig. Es entstand 1855—58 der Weserbahnhof am unteren Ende der Stadt.
Von den dem öffentlichen Verkehr dienenden Lösch- und Ladestellen sind zu nennen: