Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1823) [A - E]
Entstehung
Seite
589
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N achtrage

Zu Seite 159.

von vornsüoi-k (^riclreg8 (^ottlieb) ist in einem biographischen Fragmente im vaterländischen Archive 5. Bd. (1821) S. 111 folgg. nach seinen Verdiensten beschrieben.

Au Seite 173.

von Lenlwitk (I^iüwiA ?iieklrlcn) war nach ei­ner andern Nachricht, 1726 in Schwarzburg-Nudolstadt ge- bohren, trat erst in chursächfische Militärdienste, verließ die­selben aber bald und widmete sich den Wissenschaften. Ehe er in Waldeckische Dienste kam, war er eine kurze Zeit in Fürstlich-Schwarzburgischen. Als Oberappellationsrath in Celle ward er am. März 1761 introducirt. Comi- tialgesandter 1769. Im Jahr 1785 ging er in Angele­genheiten des Fürstenbundes als Gesandter zu Friedrich II. nach Berlin und nach dessen Tode 1786 abermals in einer diplomatischen Angelegenheit dahin. Bey der im Jahre 1790 stattgefundenen Wahl und Krönung Kaiser Leopold II. ward er als erster Wahlbotschafter nach Frankfurt gesandt, auch war er bey der Wahl und Krönung Kaiser Franz II. in gleicher Qualität in Frankfurt. Er starb als Groß­vogt, nicht im November, sondern am 16. Sept. 1796. Sein Herr Sohn, Anton Friedrich Adolph von Beulwitz, ist 1770 am 3. Dec. zu Regensburg geboren, ging nach vollendeten Schulstudien im väterlichen Hause, um Michae­lis 1787 nach Göttingen und studirte bis 1791 die Rechte, ward darauf Auditor bey der Justizccmzlei zu Hannover, 1794 Hof- und Kanzleyrath daselbst, 1805 am 10. April als königlicher Oberappellationsrath zu Eelle introducirt, 1820 zum Vicepräsidenten auf der adelichen Bank ernannt, am 12. Jul. d. J.<als solcher eingeführet, und ist iseit 1821 Commandeur des Guelphenordens. (Aus mitgetheilten Nach­richten.)