Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1823) [A - E]
Entstehung
Seite
370
Einzelbild herunterladen
 

(Ülars. (blasen.

7. 5acodi, aus Genes. 32. 2431. bey der Beerdigung der Frau von Hagen. Hildesh. 1622.

8. 8ervus theils, aus Matth. 25, 14. f. am Grabe des Conrect. Joh. Jani. Helmst. 1622.

9. Evangelischer Herzenssast und Lebenskrast, aus Joh. 3. V. 16. auf Dr. Joh. Brandis. Hildesh. 1622.

10. Vale Nartluisnum. Helmst. 1622.

11. ?ruL^us erucl3 ilodiliz, aus Ps. 25. bey der Be­erdigung der Frau Ludwig. Hildesh. 1622.

12. Güldene Sterbekunst, aus Luc. II. auf Dr. Barth. Lüdecken. Helmst. 1622.

13. Neue Jahrs-Erklärung und neue Jahrs-Vereh­rung aus Luc. II. Hildesheim 1622.

14. Streu- aus Ps. 65. Hildesh. 1622. und noch 14 Leichenpredigten, die alle in Lauenstein's K. G. angegeben werden.

Llare (5oKann <HKri5wxIi) der Sohn eines Amt­schreibers zu Winsen an der Luhe im Jahre 168Y gebohren, besuchte die Schulen zu Lüneburg und Hannover und die Universitäten zu Jena und Helmstädt; einige Jahre darauf wurde er Pastor zu Meinerdingen bey Walsrode, 1720 Ad- junct des Superintendenten Meier zu Burgdorf, dessen Toch­ter er heirathete, und bald darauf dessen Nachfolger. Er starb am 23. Nov. 17^7. S. Schmehrsahl's jüngstverst. Gelehrte. 1. Bd. S. 11. Ein anderer Cläre war Su­perintendent zu Lemfö'rde, und am 10. Dec. 1805 starb ein Prediger Cläre zu Hohehorn im Lauenburgischen im 42sten Jahre, der sich um die Verbesserung des Schulwesens in seiner Gemeine sehr verdient machte.

(ÜÄius (kelioisriu«) aus Münden gebürtig, Magi­ster, war ein Jahr Archidiaconus zu Herzberg an der schwar­zen Elster, im jetzigen Königreich Sachsen, wurde aber von den Calvinisten verjagt, und exulirte in das Braunschweig- Lüneburgische, wo er zu Gvttingen von 1590 bis 1597 an der Marienkirche Prediger ward, darauf erhielt er die Su- perintendur zu Herzberg und war zugleich 12 Jahre Hos­prediger der verwittweten Churfürstin Hedwig, 1615 bekam er die Superintendur zu Delitsch, wo er auch starb. S. Quen- tin cle antistilil)U5 reiuin 5<-l<.->lii um <?a:ttiiiA. !»I clivse ÜIZiize viigiiiis, >2. Dietmann's sächsische Priestersch. 4ter

Bd. S. 302. 2ter Bd. S. 614.

eia5en (Daniel) war zu Lüneburg 1622 Kal. Maji gebohren und hatte den Kaufmann Peter zum Vater, be­suchte die Johannisschule und der Pest wegen seit 1639 die Andreasschule zu Braunschweig, kehrte, nachdem die Pest aufgehört hatte, 1640 nach Lüneburg zurück und noch in diesem Jahre auf die Universität zu Helmstädt, wo er sechs