(^setius. (üasmsnn.
ken, Leichenpredigt bey der Beerdigung des Claus von Zester- fleth, Erbgesessenen zu Bergfried.
Laselius (Tonarm) siehe die Auswärtigen.
(üaselius oder LIreüsel (IVIailKisz) stammte aus dem in Geldern ansässig gewesenen adlichen Geschlecht von Ehessel und mußte wegen Religionsverfolgung seine Heimath verlassen, hielt sich dann in England, Schottland und andern Gegenden auf, kam nach Göltingen an das Pädagogium ajs Schulmeister (Rector) im Jahre 1532, wurde darauf der erste evangelische Prediger zu Katlenburg (S. I^eultlelä nnti^. KüUenKuiA.) 1550 dasselbe zu Nordheim und 1554 zu GLttingen, oder in der Nähe dieser Stadt, und starb zu Göttingen im 88. Jahre. S. Beytr. von A. und N. theol. Sachen 1755. S. 494. f. 4c>-> Lol,ol. 6. Bd. S. 52. Er hat einige lateinische Briefe, geschrieben, welche bey >IoI>. l^55clil Lr>istoli5 in der Ausgabe von Just, von Dransfeld stehen.
Lssnisnn (Otto) war zu Warburg im Westphäli- schen gegen 1562 gebohren; seine Eltern die früh starben scheinen nicht in den besten Umständen gewesen zu seyn. Der Burgermeister von Geismar nahm sich seiner an, und schickte ihn erst in die Schule zu Warburg, nachher kam er nach Eassel, wo ihn Nud. Goclenius von der Wahrheit der evangelischen Lehre überzeugte, daß er dem Pabstthume entsagte. Er studirre zu Marburg und Helmstädt, ward auf letzter Universität Magister und hielt philosophische Vorlesungen, setzte aber dabey sein theologisches Studium fort. 158? erhielt er eine Schulstelle nm Gymnasio zu Schuttorp, das bald nach Stein fürt verlegt wurde, wo er Prorector war, vom Grafen Arnold zu Bentheim; 1594 das Rectorat am Gymnasio zu Stade; 1601 bekam er das Diaconat an der Wilhadikirche daselbst mit den Nachmittagspredigten in der St. Martini Abtei, behielt aber seine Rectorstelle bey und starb am 1. Aug. 1607. Er liebte die ramische Philosophie so sehr, daß er sich bemühete sie mit der aristotelischen oder melanchthonianischen zu vereinigen. In der Phvsik dauere er sein System blos auf die Äussprüche der heil. Schrift und wurde deswegen von Buddäo, Brucker u. a. mit Recht getadelt. S. Pratjens Stader Schulgesch. 2. Stck. S. 17. Desselben Herzoqlh. Br. und Verben 41. 356.
W. >. <>>ll!>li» ?e>ii K.inii Oi-Ueclil.ix et ^lel-inelilno- ni-n-r. lllliinov. >5c>/j. ^. Ilüiiiiov. >5gg und l6o-j. 8.
2. ?5VLlloIoAi!> ÜUllll 0PV>0^il)S. IlsiINllV. >5g/j. 8.
ll'-o^. 8. II. llllxuov. i5g6. I^rAncs. 1607. 8.
Z. ^I>i>o5«r>liii)M. 'I'Keses cle loc-ili corporum
«i>-cum^>.ri^:i>>ne. In scliola Lieioluitensi venlilat» !>t» /VIti. ?<kuI>!!U>^ l5c)j. ^.