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diese durch Privatlehrer leicht befriedigt werden können, oder c) wo kein sonderlich hoher Grad von Bildung und Entwickelung für Beruf und Leben allgemein erforderlich ist»
Der erste und zweite Fall möchte bei uns ziemlich zutreffen. Der künstige Kaufmann z. B. bildet sich früh schon praktisch zu seinem Stande. Das Comtoir, Verkehr mit Fremden und Einheimischen, Reisen, Aufenthalt in fremden Ländern und großen Handelsstädten haben einen weit größerN Antheil an seiner Bildung, als die Schule. Und so ist es verhältnißmäßig Mit andern Ständen, die zum Studirett bestimmte Jugend ausgenommen.
Det Unterricht in Sprächen und in dert nöthigsten wissenschaftlichen Kenntnissen ist ferner durch Privatdocenten in einer großen Stadt leicht zu erhalten, und kann von den meisten jungen Leuten, die schon in ihrem praktischen CursuS zu einem gewissen Beruf begriffen sind, auch fast mir
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