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IV.
Etwas über die Familien,Gesellschaften in Bremen.
Auch in unserm Bremen hat sich seit etni» gen Jahren vieles geändert, welches dem denkenden Beobachter nicht gleichgültig seyn kann, der überzeugt ist, daß er mit den Gegenständen die ihn zunächst umgeben, bekannt seyn muß, um sie gehörig würdigen und sie ihrer Natur gemäß behandeln zu können. Er wird fragen: Ist das geschäftige Gewühl, — die aus der einförmigen Lebensweise unsrer Vorfahren geweckte vielseitige Thätigkeit, — der durch diese sich mehrende Reichthum und dessen Folge, der steigende Luxus, — ist die gesellige nähere Verbindung unsrer, in ih, rem nördlichen Winkel mit jungfräulicher Eingezogenheit sonst stillwirkeuden, Reichsstadt mit andern Städten und Völkern, —- ist der
Tausch