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Oder redet ihr edlen deutschen, auSae» wanderten und noch auswandernden Kunst« lcr; und auch ihr die ihr zurückkehrtet oder bliebt, und kärglich euch nährt von der, BrodsaMcn die von der Herren Tische fallen! Geht eure Kunst nicht nach Brodt? — Ich kcpne wohl ein Paar Ausnahmen von dieser schmabligen Regel: aber ich kenne dagegen auch trefUiche deutsche Künstler — die ersten unter den lebenden Gcschicktmalern, die für geringen Lobn die Zeichcnmcisicr hochgcborner Kinder machen , oder in Kunstschulen, womit bloß die Eitelkeit manches Farsien sich brüstet, schulmeistern; große Portraitmaler, bis
für die Ehre des Titels, Hofmaler, sich gefallen lassen müssen, daß ihr Fürst mit ihnen, um den Preis einer Louisd'or mehr oder minder, für ein Bild dingt; — Landschaft- inaler, welche die lebende Natur auf das Tuch hinzaubern, die unter ' allerhöchsten Schutz, sich mit dem Iluminircn von Guckkasten ? Bildchen abgeben, um doch ihr tägliches B-'odt zu gewinnen u. f. w. —
Wie anders war es einst, in Athen und
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