Mehrteiliges Werk 
Geschichte der Domkirche St. Petri zu Bremen und des damit verbundenen Waisenhauses und der ehemaligen Domschule, von ihrem Ursprunge und mancherlei Schicksalen bis zum Jahre 1828 : mit zwei Abbildungen / von Heinrich Wilhelm Rotermund
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Namen der bei der Domkirche gestandenen Staatsdiener.

Stadt Bremen. Sie mußten den ve^utatis des Rathes An­trage thun und von dessen Gesinnung und Concluso an die kö­nigliche Regierung in Stade berichten, ?rotestc>tiones einlegen und mit den Structuarien, Intendanten und Secretairen den Conventen der geistlichen und weltlichen Gutsherren, auf der so­genannten Glocke in der Domschule beiwohnen. Auch waren sie Jnspectores der Niederbürner Weide, des St. Petri Waisen­hauses und Scholarchen.

3. Johann Besser, Etatsrath von 1679 bis 1690. Vergl. Brem. Gel. Lex. I. 33.

4. Christoph Friedrich von Weißenfels, Etatsrath von 1691 bis 1729, von 1694 bis 1715 zugleich Gowgrefe zu Achim, die letzte Stelle trat er 1715 seinem Sohne ab. S. Brem. Gel. Lex. II. 249.

5. Anton Friedrich von Wersabe, Oberhauptmann von 1739 bis 1741. Brem. Gel. Lex. II. 250.

6. Clamer von dem Busche, Oberhauptmann von 1741 bis bis 1748. Brem. Gel. Lex. I. 56.

7. Otto Melch. von der Decken, von 1746 bis 1747 Ad- junctus des Oberhauptmanns von Busche. Brem. Gel. Lex. I. 99.

8. Von Haake, Christoph Achatius, Oberhauptmann von 1748 bis 1790. Brem. Gel. Lex. die Auslander, I. Xl.II.

9. Bon Knigge, Adolph Franz Friedr. Oberhauptmann von 1790 bis 1796. S. Brem. Gel. Lex. I. 242.

10. Levin Otto von Lenthe, Oberhauptmann von 1796 bis 1803, wo der Dom an die Stadt kam.

II. Die Syndici des Domcapitels.

1. Gideon Eggeling, beider Rechte Doctor, kommt 1560 als Syndikus vor. Ex unterschrieb den 11. Dcc. 1570 als Rath den Reichsabschied zu Speier und wohnte 1576, den 12. Oct. dem Reichstag in Regensburg bei.

2. Tilemann Zernemann, beider Rechte Dr. von 1581, er lebte 1609 noch.

3. Conrad Wittmer, I. U. vi., wird 1585 mit Zernemann gesunden.

4. Gexh. Treckel, lebte zu Ende des 16. Jahrhunderts.