Vorbericht.
Plan und Zweck des Hanseatischen Magazins.
^ey allen den Unruhen und Verwirrungen, welche die furchtbaren politischen Phänomene unsers Jahrzehnds auch hervorgebracht haben, ist es doch unleugbar, daß diese merkwürdige Cnse mehr wie irgend eine andere dazu beytrug, den Blick größerer und kleinerer Staatsgesellschaften auf sich selbst zu lenken und ihnen durch eine solche Selbstprnfung die Periode künftiger Vervollkommnung vorbereiten zu helfen. Der Gedanke, daß die individuelle Existenz eines jeden Staats, einer Apologie pvr dem Richterstuhl der Vernunft bedürfe, ist allgemeiner wie je zur Sprache gekommen, mehr wie sonst hat man angefangen es einzu» seben, daß diese Apologie uur durch die Zweckmäßigkeit seiner ganzen innern Einrichtung begründet werden könne, daß die fortschreitende Vervollkommnimg derselbe» zu den nothwendigen Bedingungen seiner künftigen Fortdauer gehöre, und daß es die augelegcntliche Sorge jedes Staatsbürgers seyn müße, dazu alles beyzutragen was er vermöge. Ueber das Mittel zur Erreichung dieses Zwecks mußte man bald einverstanden werden, es konnte kein anderes seyn als die volle Publicitär dieser Sorge.
X Nur
»