heiligen Bumbe, traulider Stande erzensberdin
yder Entschlife
lengenije
Rage 11
Jen und fage
Galinges
lid Gih atr!!
Cukalanfane
Deines
Beibes und unserer Kinder seliger Abend
ein Frohgesang
Dir guten Weber
gewidmet
im
Namen Unserer Kinder
von
Deiner Julie von Heide
d. 21. Nov. 1805.
ilkommen, o fetiger Abend, Du, ehlicher Liebe Gewinn!
Du bist mir, so selig, so labend, Sauchzt, Freunde, wie glücklich ich bin!
Willkommen, dich preis' ich, du Geher Der Freude des Lebens und Ruh: Zu der mich und Kinder mein Weber Heut wecket so freudig, wie du! Willkommen, du schenktest das Leben Dem, Den ich zum Mann mir erkiest, Und Der Sich, wie Epheu und Reben, Un Mutter und Kinderchen schließt.
Der mir und Ihn liebenden Sprossen
Weit mehr ist, als Welt und Genuß;
uns schenkend, ans Herz uns geschlossen, Vertraulichkeit, Liebe und Kuß!!
Der Uns nur auf stilles Vergnügen Der friedlichen Häuslichkeit lenkt: und Freuden, die laben, nie trügen
Im Becher des Lebens uns schenkt.
Des Fleiß uns stets schuhet vor Sorgen,
Vor Harm der oft Tausende nagt;
Und denen der Abend, der Morgen,
Den Dank ihres Lebens versagt!
Drum preis ich, mit Kindern, dich, bend,
Die Weber zum Pfande mir gab!
3um Pfande der Liebe, so labend,
Und dauernd noch über das Grab!!
O wahrlich, die seligen Scenen,
Die Lebens Erinnerung beut!
Die kann nur ein Herz hier verhöhnen,
Das Daseyn und Liebe bereut.
Mein, Weber, ich gebe für Tänze
Cassino, Club, Spiel und Gelag; Wind ich Deinem Leben hier Kranze, Nicht einen so freudigen Tag!
Ja, bdte man Gold und Geschmeide
Mir heute, und Weltengewinn;
-
So gåb doch Dein Julchen von Heide,
Den Abend, wie diesen, nicht hin.
Ihn will ich mit Kindern noch feyern Den Abend, der golden hinsinkt! Dir Liebe für Liebe, betheuern, Wenn Charon von ferne schon winkt.
Da will ich noch froh Dir gestehen: Du warest mein Lebensgenus! Und ehe die Parzen mich mähen
Besiegt es mein sterbender Kuß!!
Gern sang' ich im fröhlichen Kreise Der Freunde noch Etwas als Wunsch doch schweig ich ganz weise! Und Räthsel; Und fulle die Glåser mit Punsch.