Die Rechtszeichen der europäischen Schiffe im Mittelalter
85
VI
Die Rechtszeichen der europäischen Schiffe im Mittelalter
IL Teil
Die heraldischen Rechtszeichen.
Von Hans Horstmann
Inhalt Seite
Vorwort .................................................. 85
Die Frühzeit des Wappenwesens ............................ 87
„Seeheraldik" im nordischen Raum
a) Die allgemeine Entwicklung............................ 91
b) Einzelbeispiele ....................................... 94
Die Entwicklung im Mittelmeerraum
a) Die Frühzeit.......................................... 105
b) Die Galeerenfahnen................................... 108
c) Die fürstlichen Flaggen................................ 113
d) Die Stadtflaggen...................................... 119
Stadtflaggen im nordischen Raum
a) Die außerdeutschen Flaggen............................ 129
b) Die Flaggen der deutschen Seestädte.................... 133
c) Die Farben Weiß-Rot.................................. 153
Die englische St.-Georgs-Flagge............................. 158
Schluß ................................................... 161
Vorwort
Die Zeit der „Farbe als Rekognoszierungsmittel", die wir im ersten Teil dieser Arbeit 1 ) behandelten, war nur von kurzer Dauer. Nachdem sich in den europäischen Staaten der Brauch der Wappen eingebürgert hatte, wurden die einfarbigen Gonfanons der Heerführer und ihrer Unterführer durch heraldische Lanzenfahnen ersetzt, und in der Schifffahrt traten an die Stelle der einfarbigen „Duplikatbanner" mehrfarbige, nach heraldischen Regeln gestaltete Flaggen. Wie es dazu kam, soll in dem nun folgenden zweiten Teil geschildert werden.
l ) 1000 Jahre Bremer Kaufmann = Bremisches Jahrbuch 50, 1965, S. 73 bis 133; im folgenden zitiert als „Teil I". Die dort in den Anmerkungen erwähnten Buchtitel werden in diesem zweiten Teil folgerichtig als a.a.O. weitergeführt.