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W och e n s ch r ist.
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>Wre<nen, Nonnerstsg ven 5. Deeemver issg.
Ich erkenn' euch, ernste Machte,
Strenge treibt ihr eure Rechte,
Furchtbar, unerbittlich ein.
Schiller.
Der Schleier.
Matone liegt den ganzen Lag Im Kahne, ohne. Ruderschlag;
Wald tönt ein Lied aus voller Kehle, Wald übernimmt ein Traum die Seele. Den Frohen keine Sorge drückt,
Mit Blumen ist'sein Schiff geschmückt; Ihm gönnt das Glück des letzten Fangs > Roch heut die L:rst des Müssiggangs.
Auf keine Zeiche» hat er Acht,'
Bis plötzlich wild der Sturm erwacht,
Bis ihn umfluthct rings die Noth,
Ihn aus dem Meer angrinst der Lob. Schon dränget an ein Felsenriff Der übermächtige Wind das Schiff,
Daß er an eigner Kraft verzagt Und feine.Noth -der Hcil'gcn klagt:
„Laß mich nicht sterben in der.Fluth,
O hohe Herrin, .sanft und gut!
Ich kleide neu dir den Altar,
Ich bring' dir schwere Kerzen darl O sey mit deiner Hülfe nah,
Agathe von Catanea!".
Die Gütige versäumt ihn nicht;
Sie nimmt den Schleier vom Gesicht, Wirft helfend ihn dem Schiffer zu Und spricht: „Wie ich dir sage, thu: Wenn dich gerettet dieses Pfand Und lebensfroh du stehst am Strand, Wirf, abwärts'stehend, alsöglcich Das Luch zurück in's feuchte Reich." Der Schwerbedrängte ward gerettet, Das- wilde Meer vor ihm geglättet, Unsichtbar heil'ge Schwäne zogen Ihn sicher aus dem'Braus der Wogen. „Der Heil'gcn Schutz hab' ich erprobt, Ihr sey gezollt, was ich gelobt!
Den Schleier aber, der mein Glück, Wcrs' ich nicht mehr in'L Meer zurück;