Manuskript 
Juristische Handschrift - msa 0043
Seite
35r
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transkribiert von Büttner, Jan Ulrich

Indem namen der heiligen
undeilbern dryvaltigeyt seli
gen amen
Karolus der fierde
von gottes genaden
Romscher Keyser
zu allen zyten
merer des Rychs und Konig
zu beheym zu eyner ewigen
gedechtniß eyn ycklich rich
Inn im selbes zurteylet wyrt
vernichtet wan die fürsten
Des selben rychs synt worden
gesellen der dyebe Dar umb
so hait der herre eynen gesant
zuschen sie in mitten den geist
Der swyndelung daß sie zu
mittendage geen gryffen
und dasten als in der fynnster
nyße und ir liechtstůck und
ir luchter hat er beweget von
ir strait Dar umb das sie
blint synt und blynden fůren
wan die die da wandelent
inn der fynsterniße die stoßen
sich und die důmbes synnes
synt die thůnt die sunden
Die da zu fallen von der dey=
lung ßage an hoffart wie

mochtestu lucifer uberwonden
haben hettestu die zurteilung
nit zu hulffe genomen und
gehabt ßage an du ungetruwer
sathanas wie mochtestu adam
uß dem paradiß beworffen hettestu
yn nit von gehorsam gerteiylet
ßage an unkuscheyt wie mocht
testu trye verstroet haben hette
stu helenam von yerem man
nit zerstoret und zurteiylet /
ßage an zorn wie mochtestu
die gemeyn zu Rome verstoret
haben wan das du die vesten
ritter pompeum und julium
mit grymmen swerten zerteylest
und reyßest zu grymmen kriegen
und stryten ßunger du hast
das cristen rych das von got
der heylgen uncze̅ teylbern dry
valtikeyt mit dem glauben
mit zuversiecht mit mynne
und liebe und mit den heilgen
dogenden gestercket und gefe
stet des selben fundamentes
lauff dem aller cristenlich /
rych seliglichen gesechet ist dz
hastu mit dem alten vergyfft
das du als eyn slange inn die
keyserliche czwyge und syn glidder
mit der bosen unmilden sunden durch
graben umb dz wan sie sollen zu
brothen sint dz du den ganczen