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Bazaine´s schwerste Schuld.
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Hand reichte, nur Bazaine diese Gunstbezeigung nicht zu Theil werden ließ. Der Mohr hatte damals seine Schuldigkeit gethan. Heut ist die Schuldigkeit zur Schuld geworden.

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Dom preußischen Landtag und vom deutschen Aeichstag.

Berlin, den 16. Juni 1872.

Am 10. Juni haben Herrenhaus und Abgeordnetenhaus den in beiden Häusern in gleicher Form eingebrachten Vertagungsantrag übereinstimmend genehmigt. Demnach haben wir die Wiederaufnahme der Sitzungen am 21. October zu gewärtigen, zu der Zeit, wo sonst die regelmäßige Herbstsession des Landtags ihren Anfang zu nehmen pflegt. Der Unterschied ist nur, daß diese Wiederaufnahme ohne besondere Eröffnungsfeierlichkeit vor sich geht. Dies dünkt uns ein barer Gewinn. Denn je reicher die Doppelgestaltung des deutschen Staatswesens uns mit parlamentarischen Körperschaften und ihren Verhandlungen segnet, desto mehr müssen wir bedacht sein, wenigstens den Luxus des parlamentarischen Ceremoniells zu beschränken. Diese Formen, die an sich guten Sinn und Wirkung haben, vertragen doch am wenigsten das Uebermaß der Anwendung. Sie möchten sonst eine Mischung aus Heiterkeit und langer Weile gegen sich heraufbeschwören, zwei Feinden, die sich durch ihre Verbindung keineswegs Paralysiren.

Am 10. Juni wurde im deutschen Reichstag das Gesetz genehmigt, welches den Termin für die Wirksamkeit der Reichsverfassung in Elsaß-Lothringen vom 1. Januar 1873 auf den 1. Januar 1874 verlegt. Es ist gerade ein Jahr, daß das Gesetz über die Vereinigung von Elsaß-Lothringen mit dem deutschen Reiche vom Reichstag beschlossen wurde. Es ist erinnerlich, daß gleich damals die Reichsregierung als Termin für den Beginn der Reichsverfassung in den neuen Landen den 1. Januar 1874 vorgeschlagen hatte. Es ist auch erinnerlich, wie damals der Reichskanzler über die Verkürzung des Termines aufgebracht war. Heute konnte die Majorität des Reichstages vor der lauten Sprache der Thatsachen den damaligen Widerspruch nicht aufrecht halten. Nur die klerikale Partei und einige unerschütterliche Gläubige der sogenannten freiheitlichen Doctrin begehrten, die Elsaß-Lothringer noch in diesem Jahre zum Reichstag wählen zu lassen. Die Klerikalen einfach darum, weil sie auf Verstärkung hofften; die Doctrinalen, weil nach ihrem Glauben Menschen und Staaten allein von der Doctrin leben. Mit reizendem Humor ließ sich der Abgeordnete Bamberger über die Helden der Doctrin aus. Er sagte: es freue ihn, Gesinnungsnachbarn im Reichstag zu haben, die es sich zur Pflicht