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bei gewesen zu sein behauptet. Die Forscher streiten heute noch darüber, wie viel Glauben man solcher Erzählung zu schenken habe. Es fällt sehr schwer ins Gewicht, daß gerade aus den Tagen, in denen dies passirt sein soll, wir sehr viele Briefe der Umgebung des Kaisers haben, die nicht nur nichts davon wissen, sondern auch gar keinen Raum für diese Feier offen lassen. Ich halte diese effectvolle Geschichte für schlecht beglaubigt; ich halte die Phantasie eines Mönches für fähig, derartige Tendenzanekdoten zu erfinden.
Die Krankheit Karls nahm im September noch zu. Am 19. erhielt er die letzte Oelung. Auf den Tod war er vorbereitet. „Herr in deine Hände habe ich deine Kirche empfohlen" — hörte man ihn sagen. Am 21. September umstanden geistliche und weltliche Freunde sein Bett: der Erzbischvf von Toledo intonirte den Psalm <Iö protunäis: mit der rechten Hand griff der Sterbende nach der brennenden Kerze, mit der linken führte er das Crucifix an die Lippen, dasselbe, das einst auch den Tvdeskampf seiner Gattin begleitet. Die Gebete der Umgebung dauerten fort: „Jesus" war das letzte Wort, das über seine Lippen gekommen. In dem Grabgewölbe des Escurial ist nachher seine Leiche beigesetzt worden.
Im Koldenen Hrutljaljn.
Die Reisesaison ist wieder einmal da, und das Reisebein juckt dem alten Herrn, wie einst mit Anbruch der Ballsaison dem jungen Herrn das Tanzbein juckte. Das Geschäft, das Amt giebt Erlaubniß, der Mahnung zu entsprechen. Ein im Winter gewachsener Gelehrtenbauch, Beklemmungen, Stockungen, beginnende Schlaflosigkeit u. dergl. machen das sogar zur Pflicht und die Casse thut gegen deren Erfüllung einmal keinen Einspruch.
Also fort, hinaus aus dem Actengeruch, aus dem Zwang der Bureaukratie, aus der dumpfen, von Tabaksdampf geschwärzten Studirstube, aus den Sorgen und dem Schweiß des Comptoirs in die Freiheit der ewig jungen, frischen Natur, unter den blauen Himmel und in den grünen Wald. Freund N., der Gerichtsrath, wird mitgehen.
Und wohin die Reise? Natürlich über Ix in die Berge von Npsilon und Zet. Und wo werden wir in Jr absteigen? Natürlich, wo der rothe Bädeker uns hinweist, im ^Stern Bädekers.
Ein Nachbar im Coupi findet das mit unserer Erlaubniß nicht so natürlich. Diese Sterne waren seiner Erfahrung nach bisweilen Irrlichter. Die betreffenden Wirthe hätten das ihnen in früherer Zeit mit Recht gespendete