289
1
Offiziere.
todt.
verw.
vermißt.
Summa.
1. Norddeutscher Bund
918
2972
30
3920
2. Baiern
136
364
720
3. Württemberg
25
64
89
4. Baden
22
132
154
S. Großh. Hessen
44
63
107
1166.
3793.
30.
4990.
2. Unterofficiere
und Soldaten.
todt.
verw.
vermißt
Summa.
1. Norddeutscher Bund
14839
71792
3902
92533
2. Baiern
1324
10217
11741
3. Württemberg
664
1688
2352
4. Baden
423
2578
263
3264
Großh. Hessen
681
1467
2148
18131.
87742.
6165.
112038.
Die Requisitionen und Kriegsbußen kosten Frankreich schon jetzt mehr als fünf Milliarden Francs. Die Ausgaben der Commune selbst betrugen 36,000,000 Frcs. Für den Krieg wurden 260,000.000 Frcs. verausgabt. Die Verluste des Handels und der Industrie werden zu 200,000,000 Frcs. geschätzt. Die niedergebrannten Häuser und Monumente zu 114,000,000 Frcs. Dazu kommen noch die ruinirten Möbel und Kunst, gegenstände, so daß der Verlust im Ganzen sich auf 7 bis 800 Millionen Franken beläuft. Außerdem sind noch eine Masse Waaren verbrannt, die sich in Paris im Depot befanden. In den Docks der General-Magazine von Vilette sind, wie es heißt, allein für 60 Millionen zu Grunde gegangen.
Berliner Briefe.
Berlin, den 28. Juli. Unser Menu ist in dieser Woche wie in der vorigen: Ultramontane und Maurerstrike, Maurerstrike und Ultramontane. In dieser etwas einförmigen Abwechselung müssen die Zeitungen das Interesse ihrer Leser befriedigen. Die auswärtige Politik ist zu einer dunkeln Sage herabgesunken. Seit der Napoleon nicht mehr da ist, sagte schmunzelnd ein Börsenmann, gibt es nichts Neues mehr: nur Hausse, Hausse, immer Hausse. Vielleicht ist das Wort wirklich charakteristisch für die nächste Zeit. Napoleon ist lange der Hecht im Karpfenteich gewesen, bis ein deutscher Staatsmann bewies, daß auch er nicht zum genug carpo gehört und daß der Vergleich hinkt wie die politische Weisheit Desjenigen, der ihn machte. Die Franzosen sind heut freilich unruhig und kriegslustig wie nur je. Aber es wird sich erst zeigen müssen, ob das Können so stark ist, als das Wollen, und wenn wir vernünftiger Weise nicht darauf rechnen dürfen, daß die Franzosen schon jetzt, nach einem Kriege, den Verlust von Elsaß und Lothringen als definitiv ansehen, so dürfen wir dagegen doch darauf rechnen, daß in Frankreich die Masse des Volkes nicht eigentlich kriegerisch ist und daß jede Regierung von einiger Besonnenheit eine Aenderung der politischen Constella-