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zum Stillschweigen, wenn nicht gar zur Vertheidigung der Bankinteressen verurtheilt sind. Warum Württemberg im letzten Augenblick noch mit einer solchen Masse von Papierwerthen, welche die bisherige Circulation auf einmal um das sechsfache übersteigen würde, überschwemmt werden soll, warum, wenn nicht das Interesse Einzelner, sondern das allgemeine Beste diese Notenemission fordert, es solche Eile hat, die Cognition der Reichsgesetzgebung auszuschließen, ist für den Unbeteiligten kaum erklärlich, zumal die Verhandlungen wegen der Bank sich ohne Schädigung der Landesinteressen schon seit 6 Jahren erfolglos hingezogen hatten, und das Reich gewiß auch den Anforderungen des schwäbischen Handels gerecht zu werden wissen wird. Ueber den Verlauf des Landtags wird unser nächster Brief berichten.
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Berliner Iriefe.
Berlin, den 23. Juni 1871.
Seit Anfang dieser Woche leben wir in dem gemüthlichen Zustande, welcher imjFamilienleben große Wäsche genannt wird. Zuerst kam der Regen, der sich fast mit dem Glockenschlage der letzten Feierlichkeit einstellte und wusch die via tnumMg.1is gründlich von dem Staub und Schweiß der Hunderttausende ab, die sich in den schönen aber heißen Tagen des Festes dort umhergetummelt hatten, dann gingen die Arbeiter an das Werk und „rollten" die Velarien säuberlich zusammen und trugen die großen Säulen der Triumphbogen und die Kunstbauten der Tribünen so sorgfältig ab, wie wenn dieselben in die Schachtel gepackt werden sollten, um bei nächster Gelegenheit wieder dienen zu können. In langen Zügen werden die Kanonen, welche die Lindenpromenade geschmückt hatten, wieder abgefahren und wenn die letzten Dickköpfe, die noch dort stehen, die Vierundzwanzig-Pfänder von Vcmves, La Före und von Soissons, auch fort sein werden, wird man die Gitter und die Promenade wieder in Ordnung bringen. Selbst im Reichstag haust, seit der Präsident abgereist und das Gebäude dem Negierungscommissar übergeben worden ist, die Scheuerfrau und angesteckt von der herrschenden Epidemie wäscht Graf Bismarck — den Klerikalen den Kops. Die Klerikalen haben es immer und gewisse dunkele Protestanten haben es wenigstens manchmal leise gesagt, daß der Reichskanzler ein schlechter Christ sei, und unchristlich ist von ihm wirklich,! daß er den Römlingen die Freude des Papst-Jubiläums und die