Jahrgang 
1904: 1902/1903
Entstehung
Seite
200
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Togo.

200

Anlage 0. IV.

Uerjnchsgärten und Pflanzungen»

1. Bericht über die Entwicklung des Bersnchsgartens in Lome.

Der Versuchsgarten wurde in diesem Jahre nicht vergrößert, die herangezogenen Pflänzlinge wurden an die Stationen abgegeben und gleichzeitig die Lücken in den alten Pflanzungen ausgefüllt. An Kautschuk und Gutta­percha sind vorhanden:

Liokxia 6 l 9 . 8 t.ie 9 , Heim el98tie9, 098ti11o9 6l98tie9, I^avckolpliia, Naviliot Olamovn.

Von Schattenbäumen, Nutzholz und Obstbäumen wurden im Berichtsjahre eingeführt und einzelne an dauernde Standorte versetzt:

Lrzckliriim 1ito8p6i'M9vaäap", 098819 8tipu- lata, Nelia Looorieimm, 8oeei999 re§i9, ^.IbiLLia mo11uo999, 69 . 8819 , §19969, 698819 j9vonie9, 09.8819, timoreimm, ?8iäiu9i pumiluin, ^.9099 8berim0li9, ^.nou9 murieata, ^.9099 8gv9M089, ^9099 retionlata, 0i08p)9'08 L 9 IL 1 , I6rmi99li9

09t9pp9, Lu 69 l^ptii 8 in verschiedenen Sorten, ^.09619 ^9rue8i9N9 V91'. 9iu1tiüor9, ?itÜ66o1obium 8911199.

Zur größeren Anpflanzung an der Küste würde sich ^66t099 §099618 und 098990199 t69U188il99 am besten eignen. In dem Versuchsgarten ist ein Bestand von 70 Bäumen der loetona §i-9oäi8, sie haben ein Alter von 2^/2 Jahr und eine Höhe von 5 6 m. Daraus ist zu schließen, daß ihr Wachstum gut ist.

Die Casuarinen-Anpflanzung in Lome steht gut, die Bäume haben ein Alter von 2 Jahren und eine Höhe von 4m.

Die Faserpflanzen ^.§ 9 vo 8189I999 und i?oiirorozm § 1 § 99 t 69 stehen gut.

Auch ist ein Versuch gemacht worden mit Anpflanzung der Lagune, doch kann über das Ergebnis noch nichts berichtet werden.

2. Auszug aus dem Jahresbericht derPlantage Kpeme in Togo, Gesellschaft mit beschränkter Haftung" für das Jahr 1902.

Allgemeines. Das Jahr 1902 hat der Pflanzung einerseits durch die Schildlauskrankheit, andererseits durch starke Trockenheit im zweiten Halbjahr erheblichen Schaden zugefügt, so daß ein ansehnlicher Teil der jüngeren, zudem auf weniger günstigem Terrain vorgenommenen Anpflanzun­gen des Jahres 1900 einging und auch die älteren Palmen in den gelieferten Erntemengen weit hinter den Er­wartungen zurückblieben. Es ist zu erwarten, daß diese schädlichen Einflüsse sich auch noch im laufenden Geschäfts­jahre in ihren Nachwirkungen zeigen werden.

Demgegenüber muß aber den Beamten, insbesondere Herrn Pflanzungsleiter Wöckel, die Anerkennung aus­gesprochen werden, daß sie getan haben, was in ihren Kräften stand, um diese Gefahren zu bekämpfen, und daß