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Anlage L. III.
MWons-Kerichte.
a) Bericht über die Thätigkeit der Basler Mission vom 1. Juli 1901 bis 31. März 1902.
Bericht von Ph. Hecklinger, Missionar der Basier Rtissionsgesellschaft.
Die Zahl der neun Hauptstationen hat sich gegenüber dem vorigen Berichtsjahr nicht vermehrt. Dieselben sind an folgenden Orten: Bonaku (Akwastadt), Bonaberi, Mangamba, Nyasoso, Bombe, Lobethal am Sannaga, Edea, Viktoria und Buöa. Dagegen ist die Zahl der Außenstationen von 141 auf 148 gestiegen. Im Nya- sosogebiet sind deren zwei, im Bombe- eine, im Edea- drei und im Buöagebiet eine neu gegründet worden.
Die Zahl des europäischen Personals war im letzten Berichtsjahr folgende:
ord. Missionare unord. Missionare Missionaren Lehrerin
22 7 13 1
jetzt: 26. 8 17 1
Das farbige Personal hat sich um 10 Gehülfen vermehrt und stellt sich nun statt auf 150 auf 160.
Durch Taufen erfuhr die Gesammtzahl der Gemeindeglieder einen Zuwachs von 440 Seelen. Während die Gesammtzahl der Gemeindeglieder im letzten Berichtsjahr 2615 betrug, beträgt dieselbe nun 3055. Im Tauf- unterricht waren 795 Personen, gegenüber 683 im vorigen Jahre. Sämmtliche Taufbewerber erhalten ein Jahr, wenn nöthig noch länger Unterricht in der christlichen Glaubenslehre, wobei der Katechismus zu Grunde gelegt wird.
Auf das Schulwesen ist der letzte Bericht genauer eingegangen. Die Zahl der Schulen hat sich nicht erheblich verändert. In Bombe und Nyasoso sind Knabenschulen eröffnet worden, die unter der Leitung von Missionaren stehen. Dieselben sind noch in den ersten Anfangen, versprechen aber jedoch einen guten Fortgang. Im Uebrigen stellt sich der Schulcensus im Vergleich mit dem Vorjahr wie folgt:
Seminare Mittelschulen Knabenschulen
Vorjahr: 20 118 69
Jetzt: 21 131 69
Mädchenanstalten Gemeindeschulen Deutsche Schulen
Vorjahr: 51 2926 106
Jetzt: 59 2774 131
Die Gesammtzahl der Schüler in sämmtlichen Schulen beträgt also 3185 (2873 Knaben und 312 Mädchen).
Letztere, mit Abzug von 59, welche in Mädchen- anstalten sind, besuchen die Gemeindeschulen. Eine weitere Anzahl Mädchen wird von den Frauen der Missionare in die Haushaltungsgeschäfte eingeführt, daneben werden sie im Nähen und Flicken, im Schreiben, Lesen und Rechnen unterrichtet.
In den Stationsgebieten Bonaku, Bonaberi und Lobethal hat sich die Zahl der Gemeindeschüler gegenüber
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