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Anlage VI.
Deutsch-Oftafrika.
6 Scheuerprahme für Reinigung der Außenhaut von Schiffen, welche das Schwimmdock benutzen wollen'
4 Kohlenprähme und zwar:
1 Prahm für 100 Tonnen,
1 - - 15 -
1 - - 10 -
1 - - 120 - (noch im Bau)
zusammen: 245 Tonnen Kohlen.
Ferner: 6 Wasserfahrzeuge und zwar:
1 Wasserfahrzeug für 20 Tonnen
1 - - 10 -
1 - - 10 -
1 - - 8 -
1 - (Vesuv) - 100
1 - (München ) - 120
zusammen: 268 Tonnen Frischwasser.
1 Segelkutter „Lolly".
1 Docksankerprahm mit Krähn von 5 Tonnen Tragfähigkeit.
1 schwimmende Latrine für Schwimmdock.
1 Zweimast-Gaffelschooner „Kenda" (früher Kohlenhulk) 60 Reg.-Tons.
II. Auf -en Kinnensren. '
Die Instandhaltung des Bootsparkes auf den Binnenseen erfolgte bisher durch europäische Handwerker (Schiffszimmerleute), wird aber vom Jahre 1903 ab durch farbige Schiffszimmerleute ausgeführt werden, da letztere billiger sind und für erstere meist nicht genügende Beschäftigung in ihrem Handwerk vorhanden ist.
II. Die Gouverneruents-Werkstätten.
Die Maschinen-Werkstätten.
B. Die Bootswerft, Zimmerei, Tischlerei, Wagenbauerei,
Segelmacherei.
6. Das Schwimmdock.
1). Die Betonnung und Befeuerung.
Tonnendepot.
L. Das Kohlen- und Wasserdepot.
IV Das Flottillen-Magazin.
6. Arbeiterverhältnisse.
Die Maschinen-Werkstätten.
Die Maschinen-Werkstätten sind in verschiedenen Beziehungen vervollkommnet worden unter dem Gesichtspunkte, die Gouvernements-Flottille zu einer leistungsfähigen Werft auszubauen.
Die Modelltischlerei und Formerei wurden vergrößert und, getrennt von der Metall-Gießerei, eine Eisen-Gießerei eingerichtet, in welcher nunmehr schwerere Gußstücke, bis zu 1000 KZ Gewicht, hergestellt werden können. Um die hierfür in erster Linie erforderliche erhöhte Wirksamkeit der mit Handbetrieb eingerichteten Gebläse zu erzielen, wurde die Kesselventilationsmaschine des Flußdampfers „Ulanga" eingebaut und durch entsprechende Anordnung von Transmissionen mit größerer Kraftübertragung ihre Leistung erhöht.
Die Verzinkerei wurde bedeutend erweitert und große Zinkbäder angeschafft, sodaß jetzt größere Platten und bis zu 5 m lange Stücke verzinkt werden können.
Der Betrieb der Kupferschmiede wurde durch Beschaffung und Verwendung hiesiger Holzkohlen, die von Eingeborenen gebrannt werden, an Stelle der früher aus Deutschlaud bezogenen, erheblich verbilligt.