< Jeneralsanitätsberieht über die Kaiser! Schutztruppe f. d. Berichtsjahr 1904/05. 355
und der Schädelbasis saß, wurde nicht festgestellt. Die Ausschuß- Öffnung befand sich am Hinterhaupt, war länglich, 4 : 3 cm groß und hatte zerrissene Ränder. Aus ihr quoll Blut und Gehirn hervor. Der Tod war sofort eingetreten.
3. Generalsanitätsbericht über die Kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika über das Berichtsjahr 1904/05.
(Erstattet von Stabsarzt I.)r. Sc hörn ich. i
( Vorbemerkung: Zufolge der Unruhen waren die Rapporte aus Mahenge seit Juni, aus Ssongea seit Juli und aus Iringa seit August 05 beim Abschluß der Generalrapporte ausgeblieben. Die inzwischen aus Mahenge und Ssongea eingetroffenen Meldungen sind in diesem Bericht verwertet, so daß er nur bezüglich Iringa
Lücken auf weist.)
A. Krankenzugang.
All g e m eines.
Lei den deutschen Militärpersonen betrug
1903/04
1904/05
die durchschnittliche Iststärke .
130,5
137,9
die Zahl der Zugänge.
34S
350
die Zahl der Behandlungstage
4209
4212
das Verhältnis der Zugänge zur Iststärke
200,0%
258,2%,
Don ilauptanteil an den Zugängen hatten die allgemeinen und Infektionskrankheiten .
208
192
Fälle, also auf das Hundert der Zugänge .
59,8G
53,9%
Bei den farbigen Soldaten betrug die durchschnittliche Iststärke .
1780,9
1913,7
die Zahl der Zugänge.
2270
2052
die Zahl der Behandlungstage .
30 245
37 520
das Verhältnis der Zugänge zur Iststärke
127,4%
138,5%:
Den Ilauptanteil an den Zugängen hatten hier die Geschlechtskrankheiten mit.
740
(> r> r>
Fällen, also auf das Hundert der Zu- gänge .
32,5%
24,7%.