VII. Samoa.
(Berichterstatter Regierungsarzt Dr. Franke.)
I. Meteorologisches.
Die meteorologischen Beobachtungen ergaben:
M o n a t
Zahl der Regentage
Regenmenge in mm
Durch-
schnitts-
temperatur
Durch
schnitts
maximum
Durch-
schnitts-
minimuin
Durchschnittsfeuchtigkeitsgehalt der Luft in %
1905. April. . .
16
165,1
26,3
29,3
. 23,6
85,6
Mai . . .
8
14,0
25,5
29,2
21,9
80,6
.Juni . . .
12
154,6
25,1
27,9
22,2
80,6
Juli . . .
8
53,5
24,9
27,9
22,4
83,2
August. .
11
168.4
25,0
27,6
22,5
82,9
September
8
113,3
25,1
28,1
22.2
82,9
(Iktober .
15
59,4
26,1
29,1
22,8
81,7
November
15
193,5
26.3
28,8
23,1
82,6
Dezember
16
190,7
26,2
29,3
23,0
83,0
1906. Januar. .
19
205,8
27,2
30,1
24,1
84,7
Februar .
17
135,9
26.9
30,3
23,6
83,2
März . . .
25
528,4
27,0
29,9
24,3
86,0
An dem seit 1002 in Mulinuu bei Apia bestehenden S a m o a - O b s e r v a t o r i u m der Kgl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen — derzeitiger Leiter: Dr. pliil. Linke — werden in erster Linie erdmagnetische, seismische und luftelek- trische Messungen und Registrierungen angestellt. Das Observatorium hat aber auch das Studium der meteorologischen Erscheinungen in sein Programm aufgenommen.
Das Kaiserliche Gouvernement hat dem Observatorium die Einrichtung und Beaufsichtigung eines Beobachtungsnetzes über die beiden Inseln Upolu und Savaii übertragen. Es bestehen über 40 Regenstationen, an einigen werden auch Temperatur- und Luftdruckbeobachtungen angestellt.
Xacli den Resultaten des Jahres 1905, die veröffentlicht sind, weisen die Xlederschlagsverhältnisse in den verschiedenen Gegenden der Inseln große Verschiedenheiten auf. Da Samoa im Be-