I. Deutsch-Ostafrika.
(Berichterstatter Oberstabsarzt Hösemann.)
A. Ärztlicher Teil.
I. Verteilung des Sanitätspersonals.
Laut Etat Stauden in diesem Berichtsjahre für den Sanitätsdienst 26 Sanitätsoffiziere und 35 Sanitätsunteroffiziere zur Verfügung.
Als Verstärkung infolge der I nrulien trafen am 23. 9. 05 1 Sanitätsoffizier, 4 Sanitätsunteroffiziere, am 18. 11, 05 3 Sanitätsoffiziere, 3 Sanitätsunteroffiziere, am 1. 12. 05 3 Sanitäts
offiziere, 6 Sanitätsunteroffiziere und am 1. 2. 06 2 Sanitätsoffiziere und 2 Sanitätsunteroffiziere hier ein.
Von den Ärzten waren dauernd bzw. vorübergehend 4 bis 7 in Daressalam, und zwar ein Oberstabsarzt der Schutztruppe und .Medizinalreferent, einer zur Leitung des Gouvernementskranken- hauses, einer als Stationsarzt und zur Leitung des Sewa-IIadji- Ilospitals für Farbige, einer als Quarantänearzt, 1 bis 3 als Leiter der Malariabekämpfung bzw. als Ililfsärzte in den Krankenhäusern und zur Einarbeitung im Laboratorium tätig.
Je ein Arzt war bis zum Ausbruch der Unruhen zu Sonderaufträgen (Tsetse-Immunisierungsversuche bzw. Pestbekämpfung) zum Gouvernement abkommandiert.
Die übrigen waren auf Kriegsexpeditionen bzw. auf folgende Stationen des Schutzgebietes verteilt:
Tanga,
Pangani (April bis September 1905),
Bagamojo (November 1905 bis März 1906),
Kilwa,
Lindi (Oktober 1905),
I Ma beuge (März 1906),
Iringa (April und Mai 1905, Januar bis März 1906), Morogoro (April bis September 1905, Februar, März 1906),
1 Mpapua,
Medizinalberichte über die deutschen Schutzgebiete. 1905/0(5.
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