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Anlage L. III.
Deiltsch-Neu-G»i»ea,
2. Katholische Mission vsm Heiligsten Herzen Jesu.
1. Buna Pope, Centralstation: 1 Bischof, 4 Patres, 16 Bruder, 11 Schwestern, 1 eingeborener Lehrer und
1 eingeborene Lehrerin, 3 Schulen. Zu Buna Pope gehören die Nebenstationen:
a) Tavui: 1 Kirche, 1 Katechet oder eingeborener Lehrer;
b) Bitagalip: 1 Kirche, 1 Schule, 1 eingeborener Lehrer;
e) Ulagunan: 1 Kirche, 1 eingeborener Lehrer.
2. Villa Maria (Takebur): 2 Patres, 1 Bruder,
2 Schwestern, 2 Schulen.
3. St. Otto: z. Z. unbesetzt.
4. Paparatava: z. Z. unbesetzt.
5. Matupi: 1 Pater, 1 Bruder, 1 Schule.
6. Malagunan: 2 Patres, 1 Bruder, 2 Schwestern, 2 Schulen, 6 eingeborene Lehrerinnen, die in Malagunan oder in den davon abhängigen Nebenstationen (mit Schulen) unterrichten. Diese sind folgende:
a) Valour: 2 Schulen;
b) Vunabeka: 2 Schulen; o) Raluon: 2 Schulen; ä) Rakunei: 1 Kirche;
s) Tavui: 1 Kirche; t') Vunakua: 1 Kirche.
7. Nondup: 1 Paler, 1 Bruder, 1 eingeborener Lehrer und 1 eingeborene Lehrerin. Von Nondup abhängig ist Rarere mit 1 Kirche.
8. Vlavola: 2 Patres, 1 Bruder, 2 Schwestern, 2 Schulen. Von Vlavola abhängig sind die Nebenstationen:
a) Vunavavar: 2 Schulen;
b) Nonga: 2 Schulen;
v) Tavui: 1 Schule, 1 eingeborener Lehrer, 1 Kirche; ä) Ratongor: 1 Schule, 1 eingeborener Lehrer, 1 Kirche; e) Livuan: 1 Kirche.
9. Vunakambabi: 1 Pater, 2 Brüder, 1 eingeborene Lehrerin, 2 Schulen.
10. Watom: 1 Pater, 1 Bruder, 1 Schule.
Von Vunavutug, der Hauptstation, ist abhängig Reber (1 Kirche), ebenfalls in Watom.
11. Ramandu wird von Vunamarita aus versehen.
12. Vunamarita: 1 Pater, 1 Bruder, 1 Schule.
Von Vunamarita abhängig ist die Nebenstation:
Massikonapuka: 1 eingeborener Lehrer, 1 eingeborene Lehrerin, 2 Schulen.
13. St. Paul: 1 Pater, 1 Bruder, 1 Schule.
b) Kaiser Wilhelmsland.
1. Kericht -er Rheinischen Mission auf Neuguinea über das Jahr 1900/1.
Erstattet von Missionar G. Bergmann.
Das vergangene Jahr war für die Rheinische Mission ein wechselvolles. Durch die Heimreise des Missionsarztes 1)r. Frobenius und seiner Frau, die wegen Krankheit das Land verlassen mußten, erlitt die Mission einen schweren Verlust, was um so schmerzlicher ist, weil auf einen Ersatz nicht zu hoffen ist.
Nicht minder schwer wurde die Mission durch den Tod des jungen Missionars Nebe betroffen, der kaum sechs Wochen im Lande, an seinem ersten Fieber, ein perniciöses, starb.
Andererseits konnte wieder mit mehr Hoffnung in die Zukunft geschaut werden, da die Missionare Bergmann und Hoffmann mit ihren Frauen von ihrer Erholungsreise nach Deutschland wieder hierhin an ihre Arbeit zurückkehrten, die während ihrer Abwesenheit fast völlig eingegangen war.