Krankenbewegung. Berichte der einzelnen Krankenanstalten. (523
Im Bezirk Rabaul waren ferner ansässig, soweit er organisiert ist,
436 nicht einheimische Farbige,
30 752 Eingeborene.
Aus dem Bezirk Friedrich - Wilhelmshafen liegen entsprechende Zahlen nicht vor.
3. Krankenbewegung.
Von Kaewieng ist infolge dreimaligen Wechsels der Ärzte im Laufe des Jahres kein Jahresbericht eingegangen, so daß die folgenden Angaben sich nur auf die Tätigkeit der Ärzte in Rabaul, Herbertshöhe und Friedrich-Wilhelmshafen beziehen.
An diesen 3 Plätzen nahmen im Berichtsjahre 534 Europäer ärztliche Hilfe in Anspruch, und zwar 218 in Herbertshöhe, 260 in Rabaul und 56 in Friedrich-Wilhelmshafen.
Von Farbigen wurden 8397 Kranke behandelt, 2899 in Herbertshöhe und Umgegend, 4738 in Rabaul, 760 in Friedrich - Wilhelmshafen.
4. Berichte der einzelnen Krankenanstalten
(außer Kaewieng).
A. Herbertshöhe, a) Europäer.
Zu einem am 1. April 1910 im Bestand gebliebenen Kranken kamen im Laufe des Berichtsjahres 217 in Zugang, von denen 74 (55 Männer, 15 Frauen, 4 Kinder) die Hilfe des Krankenhauses in Anspruch nahmen. Die Zahl der Verpflegungstage betrug 1060; das entspricht einem täglichen Durchschnittsbestand von 2,9 Kranken. Die durchschnittliche Behandlungsdauer stellte sich auf 14,3 Tage.
8 Kranke mit 191 Verpflegungstagen waren Beamte des Gouvernements,
5 Kranke mit 69 Verpflegungstagen waren Familienangehörige von Beamten,
1 Krankenschwester mit 22 Verpflegungstagen,
7 Kranke mit i86Verpflegungstagen gehörten zur Kaiser
lichen Marine,
30 Kranke mit 316 Verpflegungstagen waren Angestellte von Firmen,
8 Kranke mit 105 Verpflegungstagen waren Ansiedler
und Familienangehörige von ihnen,
13 Kranke mit 147 Verpflegungstagen gehörten zu Besatzungen hiesiger Schiffe,
1 Kranker mit 10 Verpflegungstagen gehörte zu einer Missionsgesellschaft,
1 Kranker mit 14 Verpflegungstagen befand sich auf der Durchreise nach Neu-Guinea.