Der Vortrupp
Jahrgang Nr. 3 st ^ebrua.heft
Wege zu neuem Aufstieg.
wir Müssen wieder empor aus diesem Elend und aus dieser Schmach, wir müssen so lange suchen, bis wir die Wege zu neuem Ausstieg gefunden haben. Es hilft uns aber alles nichts: wollen wir die Wege zu neuem Aufstieg finden, müssen wir erst sehen, wie wir in diesen Abgrund des Elends und der Schmach hineingeraten sind. Unser Elend und unsere Schmach sind so groß, daß sie einfach unwürdig für uns Deutsche sind. Ist aber unser Elend und unsere Schmach unwürdig für uns Deutsche, so können wir in diesen Abgrund nur hineingeraten sein, weil wir nicht mehr Deutsche waren, nicht mehr deutsch wäre n!
Die Geschichte unseres Volkes und unseres Vaterlandes hat es mit sich gebracht, daß unser deutsches Volk seit tausend Jahren, und zwar in steigendem Maße, ein Mischvolk wurde. Der Kern unseres Volkes, die Nachkommen jener langschädeligen, blondhaarigen und blauäugigen Germanen, von denen Tacitus berichtet, wurde seit mehr als tausend Jahren von Westen und Süden her vermischt mit römischem Einschlag, römischen Legionssoldaten mit ihren Offizieren, die als Besatzungstruppen in Germanien zurückgeblieben waren. Von Osten her waren die slawisch-mongolischen wenden hereingebrochen, nach Süden bis zur Pfalz, nach Westen bis zum Unterrhein und bis irr die Gegend der Weser und der Elbmündung, nach Norden hoch bis nach Schleswig-Holstein hinauf. So kommt es, daß wir in Deutschland neben dem blonden, blauäugigen, langschädeligen Urt^pus der alten Germanen des Tacitus weithin im deutschen Vaterlande sowohl dunkelblonde, ja schwarzhaarige Deutsche mit römisch gebogener Nase und krausem Haar mit romanischem T^pus und Dunkelhaarige mit mandelförmigen Augen und leichtgelblicher Hautfarbe finden, denen man auf den ersten Blick noch den mongolischen Blutstropfen ihrer wendischen Abstammung ansieht; sodann die Millionen von Mischblut dieser beiden dunklen Rassen mit dem rein germanischen blonden Menschenschlag. Der Einschlag von jüdischer Beimengung im deutschen Volke ist so gering, daß er wohl in geistiger Beziehung, aber als Rassenbestandteil kaum ins Gewicht fallen dürfte. Aber diese vermengung unseres germanischen Volkskernes mit den beiden breiten Zuströmen von romanischem und dem wendisch-slawisch-mongolischen Blut sind die letzten und wichtigsten Ursachen von dem so wenig einheitlichen Volksempfinden in unserem deutschen Volke. Erwähnt sei noch der Einschlag aus den