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1918: 1918
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7. Jahrgang Nr.S ÄevAorlvUPP U ^är; M«

herausgegeben von Dr. Hermann M. Popert, Hamburg. verantwortlicher Schriftleiter: vr. pdil. R. Kraut, Hamburg.

Mitteilungen

des Deutschen Vortrupp-Bundes

Nr.,

In zwangloser Reihenfolge einmal vierteljährlich als Beilage zumVortrupp" für die Vortrupp-Gruppen und Vortrupp-Freunde herausgegeben von der

Geschäftsführung desDeutschen Vortrupp-Bundes"

IM

wollen und Wirken.

Ein Mahnruf.

Aus zahlreichen Zuschriften unserer Freunde leuchtet oft sehr stark der Wunsch her­vor, daß derVortrupp" auf verantwort­liche Kreise unseres Vaterlandes immer stär­ker Einfluß gewinnen möge.jjVortruppgeist ist's, was wir brauchen, um so manche be­klagenswerten Erscheinungen unseres Volks­lebens beseitigen zu können", so schrieb un­längst ein alter begeisterter Anhänger unserer Bestrebungen, wir freuen uns herzlich sol­cher Zuschriften, wir können auch feststellen, daßDer Vortrupp" in vielen Volkskreisen wachsender Beachtung sich erfreut. Soll aber der im Lingangssatze wiedergegebene Wunsch sich erfüllen, dann müssen alle unsere Freunde uns helfen und nicht ermüden im werben. In dem Maße, wie die Bezieher­zahl desVortrupp" steigt, wächst'auch sein Einfluß. Jeder neu gewonnene Freund trägt dazu bei.

Bei der Lrkämpfung der Vortruppideale handelt es sich hauptsächlich um einen Wan­del der Anschauungen. Er kann nicht erzielt werden, wenn nicht jeder von uns unab­lässig in seinen Bekanntenkreisen von dem begeistert spricht, was seine Seele durchglüht. Je näher wir dem langersehnten Frieden kommen, desto notwendiger ist es, unseren Freundeskreis zu erweitern. Das sind wir den zahlreichen Gesinnungsgenossen, die im Felde treu zu uns gestanden haben, schuldig. Ja, wir wollen, ihrem Wunsche entspre­chend, Einfluß gewinnen. Da sei unser Wirken ständig vom rechten Vortrupp­geiste getragen. Dazu gehört auch unab­lässiges Werben. Aüskunftsblätter werden gern für diesen Zweck durch den Vortrupp- Verlag übersandt. Sollte damit nicht jeder Bezieher unserer Halbmonatsschrift minde­

stens einen neuen Bezieher für den lau­fenden Jahrgang gewinnen können? wollen und Wirken! Glück auf zu fröhlicher, uner­müdlicher Werbung! F. h.

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Aus der

Vortrupp-Arbeit

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Vortrupp Breslau. Nicht aus eigenem Miterleben kann ich über den Vortrupp Breslau im letzten Jahre berichten. Nur was ich aus Feldbriefen und Erzählungen weiß, will ich sagen, vielleicht hat diese Art des Berichtens den Vorzug, daß sie Unwe­sentliches meidet! Trotz Krieg und Leid ge­lang es der kleinen Schar, die zurückgeblieben war, ob es auch von Monat zu Monat lichter wurde in ihren Reihen, den Arbeitsplan für Sommer 1^7 glatt durchzuführen; ja man konnte sogar einen ähnlich reichhaltigen für den Winter aufstellen und befolgen

und ist jetzt wieder daran, die Veranstaltungen für den Sommer ijZjZ festzulegen. Wenn nichts, so gab uns Soldaten draußen schon dieses Äußerliche Kunde von dem fortwir­kenden Leben daheim. Etwa 25 Wander­fahrten gaben den alten und den neuen vor- truppmenschen Gelegenheit, sich kennen zu lernen und ausgiebig über Vortruppfragen zu plaudern. Daneben wurde das mit soviel Geschick und Freude aufgenommene v 0 l k s j u g e n d w a n d e r n eifrig wei- tergepslegt. Es wurde im Sommer nur des­halb unterbrochen, weil die Stadt die meisten der Kinder für Wochen aufs Land schickte. Ein unvergeßlicher Tag muß die Sonnen- wendfeier am 24. Juni gewesen sein, die die vortrnppjugend mit unserm lieben Hans Llaußen beging. Ein hauch von weihe und Sonnenschein lag über all den Briefen, die