Ortschaften und Stationen.
Bezirksamt Dar-es-Saläm.
Das Bezirksamt umfafst die Landschaften Usaramo, Khutu und den südlichen Teil von Ukami. Die Nordgrenze bildet von Bagamoyo am Geringeri dieser Flufs bis zu seiner Mündung in den Kingani, dann der Kingani bis Madimola, von wo die Grenze östlich zur Küste geht und diese südlich von Bueni ' erreicht. Die Westgrenze bilden das Uluguru-Gebirge und
■ die Rufutu-Berge. Im Süden folgt die Grenze dem Lauf des j Ruaha, dann dem des Rufidji bis zu seiner nördlichsten Grenze | mit der Mafsgabe, dafs die Ortschaften unmittelbar am Fhifs i und die nördlich des Mündungsarmes gelegenen Ortschaften
■ Njemsati, Pemba, Kikunja und Kikale ausgeschlossen sind.
| Dar-es-Saläm. Sitz der Regierung, Bezirksamt, Gericht
I. und II. Instanz, Militärstation, Station der Gouvernements- Flottille, Hauptzollamt, Postamt mit Telegraphenanstalt, evangelische und katholische Mission, Dampferstation.
Etwa 10000 Einwohner, darunter 218 Deutsche, 7 Österreicher, 2 Schweizer, 5 Italiener, 3 Rumänen, 9 Griechen (zusammen 244 Europäer), ferner ca. 400 Inder, 150 bis 200 Mschihiri-Araber und 15 Maskat-Araber.
Die Hauptstadt Deutsch-Ostafrikas liegt in halbmondförmiger Gestalt am Nordgestade der schönen Bucht, die dem Ort seinen Namen „Hafen des Friedens“ gegeben hat. Eine nur etwa 250 bis 300 m breite, gewundene Einfahrt führt in den ca. 3 Seemeilen langen und 1 Seemeile breiten Hafen, der grofs genug ist, um zahlreiche Schiffe aufzunehmen, und dabei so gut gelegen ist, dafs er diesen gegen Wind und Seegang durchaus Schutz ge-